Iraks Ministerpräsident: Ziel des Bagdader Treffens ist Lösung regionaler Konflikte
Bagdad (ParsToday) - Ziel des Treffens in Bagdad besteht laut dem irakischen Ministerpräsidenten darin, die Kapazitäten der regionalen Länder, Partner und Freunde zu nutzen, um die anhaltenden Krisen in der Region zu beenden.
Bei einem Treffen mit Vertretern ausländischer Medien aus Ländern wie Iran, Ägypten, Tunesien, Türkei, Somalia, Vereinigte Arabische Emirate (VAE) und Jordanien, wies Mustafa al-Kazemi am Donnerstag auf die heikle Lage im Irak angesichts der bevorstehenden Parlamentswahlen hin und erklärte, wir haben bisher schlechte Zeiten durchgemacht und müssen jetzt Raum für die Zusammenarbeit aller in allen Bereichen von Politik, Wirtschaft, Kultur und Sicherheit schaffen.
Der Irak habe in der Vergangenheit Probleme mit einigen seiner Nachbarn gehabt, sagte er und fügte hinzu: „Heute wollen wir diese Situation ändern, und die Medien müssen in diesem Zusammenhang mithelfen, denn das ist nicht nur für den Irak wichtig, sondern für alle Länder der Region.“
Kazemi sagte mit Verweis auf die Entwicklungen in Afghanistan in diesen Tagen und was als Ergebnis der Aktionen der IS-Miliz im Irak und in Syrien passiert ist: „Wir müssen diese Probleme im Schatten der Einheit und Zusammenarbeit überwinden und gute Bedingungen für die Zukunft schaffen, und dies ist nur mit dem Willen aller möglich.“
Das Hauptziel des Treffens in Bagdad betreffe Wirtschaft und Kultur, sagte Kazemi und fuhr fort: „Wirtschaft und Kultur müssen auf der Grundlage kollektiver Sicherheit, sowie öffentlichem Willen und Zusammenarbeit aufgebaut und entwickelt werden, und es gibt diesbezüglich keine Ausnahmen.“
Iran, Ägypten, Türkei, Saudi-Arabien, Jordanien, die Vereinigten Arabischen Emirate, Katar und weitere Länder wurden zu diesem eintägigen Treffen, das morgen in Bagdad stattfindet, eingeladen.
Die Islamische Republik Iran wird mit ihrem neuen Außenminister Hossein Amir-Abdollahian an dem Treffen teilnehmen.