Dringlichkeitssitzung von arabischen Außenministern: Übergriffe auf Al-Aqsa-Moschee sind inakzeptabel
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Amman (ParsToday) – Das Komitee der arabischen Außenminister hat in einer Dringlichkeitssitzung in der jordanischen Hauptstadt die Notwendigkeit unterstrichen, die israelische Aggression in Al-Quds (Jerusalem) und der Al-Aqsa-Moschee unverzüglich zu stoppen.
(last modified 2026-03-04T09:10:37+00:00 )
Apr 21, 2022 22:05 Europe/Berlin
  • Dringlichkeitssitzung von arabischen Außenministern: Übergriffe auf Al-Aqsa-Moschee sind inakzeptabel

Amman (ParsToday) – Das Komitee der arabischen Außenminister hat in einer Dringlichkeitssitzung in der jordanischen Hauptstadt die Notwendigkeit unterstrichen, die israelische Aggression in Al-Quds (Jerusalem) und der Al-Aqsa-Moschee unverzüglich zu stoppen.

Al-Quds und die Al-Aqsa-Moschee erleben seit Freitag (15. April) die schlimmsten Zusammenstöße des vergangenen Jahres zwischen den israelischen Sicherheitskräften und palästinensischen Gläubigen. Bei den Zusammenstößen wurden mindestens 160 Palästinenser verletzt und mehr als 400 weitere festgenommen.

Laut dem katarischen Nachrichtensender Al-Jazeera hielt das Komitee der arabischen Minister, das für internationale Maßnahmen zur Bekämpfung der illegalen Aktionen und Maßnahmen des israelischen Regimes in Al-Quds zuständig ist, gestern (Donnerstag) eine Dringlichkeitssitzung in Amman ab, in der es die jüngste Aggression des Regimes in Al-Aqsa und Al-Quds untersuchte.

Im Anschluss an das Treffen nahmen der jordanische Außenminister Ayman al-Safadi, der Außenminister der Palästinensischen Autonomiebehörde Riyad al-Maliki und der Generalsekretär der Arabischen Liga (AL), Ahmed Abu al-Gheit, an einer gemeinsamen Pressekonferenz teil.

Ayman al-Safadi sagte in einer Rede: „Ein Angriff auf Al-Quds oder jegliche Versuche, die eine Änderung der Identität dieser Stadt zum Ziel haben sind inakzeptabel, deshalb fordern wir ein Ende der Aggression gegen die Al-Aqsa-Moschee, indem ihr historischer und rechtlicher Status respektiert und Nicht-Muslimen, während der letzten zehn Tage des Fastenmonats Ramadan der Eintritt verwehrt wird.“

Riyad al-Maliki erklärte ebenfalls, dass das israelische Regime das Recht der Palästinenser verletze, heilige Stätten und Gebetsorte zu besuchen, und die „aktuelle Situation“ in der Al-Aqsa-Moschee nach seinen Ansichten durchsetzen wolle.

Der AL-Generalsekretär Ahmed nannte das Treffen eine Botschaft an die internationale Gemeinschaft, den Protest der arabischen Länder gegen die Ereignisse in Al-Quds auszudrücken.

Am Ende des Treffens wurde eine Erklärung abgegeben, in der die feindlichen Aktionen des israelischen Regimes gegen die Gläubigen in der Al-Aqsa-Moschee verurteilt und der UN-Sicherheitsrat aufgefordert wurde, unverzüglich die notwendigen Schritte zu unternehmen, um die Angriffe des israelischen Regimes auf Al-Quds und die Al-Aqsa-Moschee zu stoppen.

Die arabischen Minister riefen ferner zu verstärkten Anstrengungen auf, ernsthafte Gespräche zur Lösung des Konflikts aufzunehmen, und betonten die Zurückweisung aller rechtswidrigen Handlungen des israelischen Regimes zur Änderung des historischen und rechtlichen Status der Al-Aqsa-Moschee.

An diesem Treffen nahmen mehrere arabische Außenminister nicht teil, darunter der Außenminister der Vereinigten Arabischen Emirate, Abdullah bin Zayed, und der saudische Außenminister Faisal bin Farhan.