Syrien: Russischer Dirigent leitet Sinfoniekonzert in Palmyra
Palmyra (dpa/Press TV) - Sechs Wochen nach der Befreiung von Palmyra aus der Hand der IS-Terrormiliz hat der russische Dirigent,Valery Gergiev, ein Sinfoniekonzert in dieser syrischen Stadt geleitet.
Im römischen Amphitheater des Unesco-Weltkulturerbes spielte Gergiev mit dem Orchester des St. Petersburger Mariinski-Theaters am Donnerstag Werke, unter anderem von Johann Sebastian Bach und Sergej Prokofjew. Der russische Präsident, Wladimir Putin, nannte in einer Videobotschaft das Konzert ein «Zeichen der Hoffnung». Der Terrorismus müsse besiegt werden.
«Ich hätte nie gedacht, einmal hier aufzutreten. Es ist schwierig, die Gefühle in Zaum zu halten», sagte Gergiev, der seit 2015 als Chefdirigent der Münchner Philharmoniker arbeitet.
Das russische Staatsfernsehen zeigte das Konzert mit dem Titel «Ein Gebet für Palmyra» zeitversetzt. Der syrische Armee ist es gelungen, die IS-Terroristen Ende März aus Palmyra zu vertreiben.
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