US-Ex-Außenminister verteidigt erneut Ermordung des iranischen Generals
Riad (ParsToday/IranPress) - Der frühere US-Außenminister Mike Pompeo hat erneut den tödlichen Terroranschlag auf den früheren Kommandeur der Quds-Brigaden der Islamischen Republik Iran General Qassem Soleimani verteidigt.
In einem am Freitag veröffentlichten Interview mit dem saudi-arabischen Al-Arabiya-Netzwerk lobte Pompeo den abscheulichen Terroranschlag auf den General Soleimeni als eine der „guten Taten“ der Trump-Administration und erklärte, er habe viele US-Bürger töten wollen.
Generalmajor Qassem Soleimani, der auf Einladung der Regierung in Bagdad in den Irak reisen wollte, wurde am Freitagmorgen, dem 3. Januar 2020, bei einem Luftangriff von US-Aggressoren und Terroristen in der Nähe des Flughafens der irakischen Hauptstadt Bagdad getötet.
General Soleimani war eine prominente Figur im Kampf gegen Takfiri- und Terrorgruppen, einschließlich IS, in der westasiatischen Region.
In dem Interview mit Al-Arabiya unterstützte der ehemalige US-Außenminister auch die feindselige Politik der Trump-Regierung "Politik des Maximaldruck" gegen den Iran, und sagte, "Sanktionen müssten verkettet werden, nicht nur gegen den Iran, sondern gleichzeitig auch gegen Russland und China."
Nach dem illegalen Abzug aus dem gemeinsamen umfassenden Aktionsplan (JCPOA/Atomabkommen) am 8. Mai 2018 starteten die USA die sogenannte Politik des Maximaldrucks. Davon versprach sich Trump, Iran zu einem "besseren Atomabkommen" an den Verhandlungstisch zu veranlassen.
Trumps Nachfolgeregierung, also die aktuelle US-Regierung, räumte eindeutig ein, dass die Iran-Politik der Trump-Administration völlig versagt hat.
Im Wahlkampf hatte Joe Biden versprochen, das Atomabkommen mit dem Iran wiederzubeleben. Immerhin gilt vielen Demokraten das JCPOA als außenpolitisches Meisterstück der Obama-Administration.