UN-Resolution gegen israelische Nuklearaktivitäten
New York (ParsToday) - Trotz des negativen Votums der USA und Kanadas sowie der Enthaltung der Europäischen Union verabschiedeten 149 Länder der UN-Generalversammlung eine Resolution, in der sie die Vernichtung der Atomwaffen des zionistischen Regimes fordern.
Laut der IRIB-Nachrichtenagentur haben 149 Mitgliedsländer der Generalversammlung der Vereinten Nationen eine Resolution herausgegeben, in der sie das zionistische Regime auffordern, „keine Atomwaffen zu entwickeln, herzustellen, zu testen oder zu erwerben“ und „den Besitz von Atomwaffen aufzugeben“. Die Resolution forderte das Regime auch auf, dem Atomwaffensperrvertrag, NPT, beizutreten und „alle seine Nuklearanlagen unter die umfassenden internationalen Sicherheitsvorkehrungen für Atomenergie zu stellen“.
Zuvor war die vorherige Version dieser Resolution im Oktober 2022 vom Fünften Ausschuss der Vereinten Nationen mit 152 Ja-Stimmen angenommen worden. Dem Ersten Ausschuss der UN-Generalversammlung war es zunächst schon gelungen, in einer ersten Abstimmung mit 152 Ja-Stimmen gegen 5 Stimmen Israel aufzufordern seine Atomwaffen aufzugeben.
Damals schrieb die zionistische Zeitung Jerusalem Post in einem Bericht aus New York: Das Erste Komitee der Generalversammlung der Vereinten Nationen forderte, dass Israel seine Atomanlagen unter die Kontrolle der Internationalen Atomenergiebehörde stellen muss, und das bedeutet, dass die Bemühungen der friedliebenden Länder der Welt endlich zum Tragen gekommen sind."
Die Ukraine hatte im Fünften UN-Ausschuss gegen Israel gestimmt, aber diesmal war sie nach der Kritik des israelischen Regimes bei der Abstimmung dieser Resolution in der Generalversammlung nicht bei den Ja-Stimmen.
Diese Resolution, die jährlich verabschiedet wird, um die Verbreitung von Atomwaffen zu verhindern, wurde zuerst von Ägypten der UN-Generalversammlung in New York vorgelegt und von der Palästinensischen Autonomiebehörde und 19 arabischen Ländern unterstützt, darunter Bahrain, Jordanien, Marokko und die Vereinigten Arabischen Emirate, VAE.
Diese Resolution stellt fest, dass Israel eines der wenigen Mitglieder der Vereinten Nationen unter 193 Ländern ist, die den Vertrag über die Nichtverbreitung von Kernwaffen, NPT, nicht unterzeichnet haben.
Zuvor hatten einige Länder, einschließlich Kuwait, die internationale Gemeinschaft aufgefordert, ihrer Verantwortung für die Aufforderung des zionistischen Regimes nachzukommen, dem Atomwaffensperrvertrag beizutreten, um den Nahen Osten von dieser Art von Waffen zu befreien.
In seiner Rede auf der 66. Jahrestagung der Internationalen Atomenergiebehörde, IAEA, forderte Talal Al-Fassam, der kuwaitische Botschafter in Österreich und Ständige Vertreter des Landes bei den internationalen Organisationen in Wien, die internationale Gemeinschaft auf, ihrer Verantwortung für die Befreiung des Nahen Ostens von Atomwaffen gerecht zu werden und in diesem Zusammenhang Tel Aviv zu ermutigen, dem Vertrag über die Nichtverbreitung von Atomwaffen NPT beizutreten.
Der ständige Vertreter Kuwaits bei den internationalen Organisationen in Wien bezeichnete es als notwendig, die nuklearen Fähigkeiten des israelischen Regimes in den politischen Entscheidungsgremien der Internationalen Atomenergiebehörde, IAEA, während der Diskussion über die "nuklearen Fähigkeiten Israels" zu prüfen.
Der NPT-Vertrag wurde am 1. Juli 1968 für die Unterzeichnung durch die UNO-Mitgliedsländer vorbereitet und an diesem Tag auch von den USA, Großbritannien und 59 weiteren Ländern unterzeichnet. Derzeit sind 186 Länder, einschließlich Iran, Mitglieder dieses Vertrags. Das zionistische Regime ist eines der wenigen Länder, das dieses Abkommen noch nicht unterzeichnet hat.