Damaskus verurteilt US-Sanktionen gegen den Gesundheitssektor Syriens
Damaskus (IRNA) - Damaskus hat die neuen US-Strafmaßnahmen und -Sanktionen gegen den syrischen Gesundheitssektor verurteilt.
Syrien verurteilt scharf die wiederholten Sanktionen der US-Regierung sowie des sogenannten Büros für Industrie und Sicherheit (BIS) im US-Handelsministerium gegen den Gesundheitssektor, hieß es in der Erklärung des syrischen Außenministeriums, die am Montag veröffentlicht wurde.
Die neuen zusätzlichen Maßnahmen der US-Regierung hindern Damaskus daran, einer großen Zahl öffentlicher und privater syrischer Krankenhäuser Geräte zu verkaufen, Ersatzteile bereitzustellen oder ihnen Dienstleistungen zur Verfügung zu stellen, so das syrische Außenministerium.
Diese unmenschlichen US-Sanktionen wurden laut dem Außenminsiterium im Rahmen einseitiger illegaler Zwangsmaßnahmen und der illegalen und unmoralischen Blockade gegen das syrische Volk verhängt.
"Sie zeigen einmal mehr die Ungültigkeit der Behauptungen der US-Regierungsverantwortlichen, dass es humanitäre Ausnahmen von diesen Strafmaßnahmen gibt", erklärte das syrische Außenministerium.
"Angriffe auf Krankenhäuser, die Gesundheitsdienste für Millionen Syrer anbieten, insebesondere das Kinderkrankenhaus, erfordert dringende Reaktion der UNO, der Weltgesundheitsorganisation WHO und des Internationalen Komitees vom Roten Kreuz (IKRK) auf diese feindseligen Maßnahmen", hieß es weiter.
"Diese Maßnahmen sind ein klarer Verstoß gegen die internationalen Vorschriften und die humanitären Rechte und behindern die Bemühungen der syrischen Regierung und seiner internationalen Partner, die Lebensbedingungen in diesem arabischen Land zu verbessern und die Gesundheitsversorgung der Syrer sicherzustellen", fügte das syrische Außenministerium hinzu.