53 Tote bei IS-Angriff in Syrien
Homs (ParsToday/Press TV) - Laut staatlichen syrischen Medien sind bei einem Angriff der IS-Terrorgruppe in der Nähe einer zentralsyrischen Stadt bis zu 53 Menschen getötet worden.
„53 Bürger, die auf Trüffeljagd waren, wurden am Freitag bei einem Angriff der IS-Terroristen südwestlich der Stadt al-Sokhna in der Wüste östlich der Stadt Homs getötet“, berichtete das Staatsfernsehen.
Zu den Opfern gehörten 46 Zivilisten und sieben Soldaten.
Die in Großbritannien ansässige Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte identifizierte diejenigen, die den Angriff verübt hatten, als Terroristen, die Motorräder fuhren und auf die Trüffeljäger zu schießen begannen.
Terrorgruppen, darunter der IS, entfesselten 2014 eine Blutvergießen- und Zerstörungskampagne in Syrien und im benachbarten Irak.
Im Jahr 2017 half die militärische Beratungshilfe Irans – zusammen mit der Hilfe der anderen Verbündeten des arabischen Landes, einschließlich der Unterstützung von Luftoperationen durch Russland – Damaskus, den IS zu besiegen.
Die Gruppe, deren zahlreiche Umgruppierungsversuche seither gescheitert sind, führt jedoch Angriffe in ganz Syrien durch.
Der Angriff am Freitag war der tödlichste Angriff des IS seit Januar letzten Jahres, als die Terroristen ein Gefängnis in der nordostsyrischen Stadt Hasakeh stürmten, um andere Extremisten zu befreien.
Die daraus resultierenden Kämpfe innerhalb der Stadt töteten 105 Menschen, hauptsächlich Zivilisten, sowie 268 Terroristen.