Hisbollah: Israelisches Regime „unvorbereitet“ auf neuen Krieg gegen Gazastreifen
Beirut - Ein hochrangiger Amtsträger der libanesischen Hisbollah-Widerstandsbewegung hat die Notwendigkeit der Einheit unter den muslimischen Ländern unterstrichen, um den feindseligen Handlungen Israels entgegenzutreten, und sagte, das Regime in Tel Aviv sei nicht länger auf einen neuen Krieg gegen den Gazastreifen vorbereitet.
„Die Unterstützung der al-Aqsa-Moschee und der palästinensischen Sache ist nicht nur auf die palästinensische Nation beschränkt, und alle Muslime sind dazu verpflichtet“, sagte Scheich Hassan al-Baghdadi, ein Mitglied des Zentralrats der Hisbollah, während einer Zeremonie im südlibanesischen Dorf Ansar zum Gedenken an den prominenten schiitischen Führer des Libanon, Imam Musa al-Sadr, der vor mehr als 40 Jahren mit zwei Gefährten in Libyen verschwand.
Baghdadi verurteilte Israels eskalierende Maßnahmen im besetzten al-Quds und die wiederholten Überfälle der Streitkräfte des Regimes auf die heilige Stätte, wo sie Blendgranaten und gummierte Stahlgeschosse auf palästinensische Gläubige abfeuerten, die den heiligen Fastenmonat Ramadan begingen.
„Die jüngste nackte Aggression der feigen Zionisten gegen wehrlose palästinensische Gläubige mit einem solchen Ausmaß an Grausamkeit hat die Gefühle von Muslimen und Anhängern anderer Religionen provoziert“, sagte Baghdadi.
Der hochrangige Hisbollah-Beamte lobte auch palästinensische Widerstandsgruppen im blockierten Gazastreifen dafür, dass sie als Vergeltung für gewalttätige Überfälle auf die Al-Aqsa-Moschee Raketen in den südlichen Teil der von Israel besetzten Gebiete abgefeuert haben.
„Das israelische Regime ist nicht bereit, einen neuen Krieg gegen den Gazastreifen zu beginnen“, sagte er.
Israelische Streitkräfte haben bei Angriffen, die seit Beginn des Ramadan zugenommen haben, Hunderte von Palästinensern verwundet und festgenommen. Illegale israelische Siedler haben das Gelände unter dem Schutz des israelischen Militärs und der israelischen Polizei ungehindert gestürmt.
Am Donnerstag wurden Berichten zufolge als Vergeltung für die israelische Aggression gegen al-Aqsa mindestens 30 Raketen aus dem Südlibanon in die von Israel besetzten Gebiete abgefeuert. Widerstandskämpfer aus dem Gazastreifen feuerten auch mehrere Raketen auf die besetzten Gebiete ab.