2 Palästinenser bei israelischem Angriff auf Nablus getötet - Widerstandsgruppen schwören Rache
Nablus (Press TV) – Als Reaktion auf die Erschießung von zwei jungen Palästinensern in Nablus haben die palästinensischen Widerstandsgruppen Vergeltungsmaßnahmen für die nahezu täglichen militärischen Angriffe des zionistisch-israelischen Besatzerregimes in den besetzten Gebieten geschworen.
Am Dienstag erschossen israelische Militärs bei einer Hinterhaltsoperation in der Nähe von Nablus im Westjordanland Mohammed Abu Dhraa und Soud al-Titi.
In einer entsprechenden Erklärung der Widerstandsbewegung 'Islamischer Dschihad in Palästina' heißt es: „Die Zunahme der Verbrechen der Besatzer und die direkten Angriffe auf unser Volk und unsere Heiligtümer werden die Flammen einer neuen Intifada anfachen. Der zionistische Feind weiß sehr wohl, dass unsere Widerstandskämpfer entschlossen sind, sich an dem Besatzerregime zu rächen. Wir fordern alle Schichten der palästinensischen Gesellschaft sowie die Widerstandskämpfer auf, den Kampf und die Standhaftigkeit bis zum endgültigen Sieg über die israelische Besatzung fortzusetzen.“
Lokale palästinensische Quellen berichteten, dass Abu Dhraa und al-Titi im nahegelegenen Flüchtlingslager Balata in Nablus lebten und ihre Leichen von den israelischen Militärs mitgenommen wurden.
Das israelische Regime hält seit Jahrzehnten die Leichen der von ihm getöteten Palästinenser als Strafmaßnahme zurück. Laut Menschenrechtsgruppen hat diese Praxis seit 2015 deutlich zugenommen.
Nach Angaben von Jerusalem Legal Aid and Human Rights Center (JLAC) hält Israel derzeit mindestens 105 palästinensische Leichen in Leichenschauhäusern zurück.
In den vergangenen Monaten hat hat das zionistisch-israelische Regime die Angriffe auf palästinensische Städte und Gemeinden in den besetzten Gebieten verstärkt. Infolge dieser Angriffe haben Dutzende Palästinenser ihr Leben verloren und viele andere wurden festgenommen.