Israel über Raisis bevorstehenden Besuch in Syrien besorgt
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Teheran/Tel Aviv (Press TV/ParsToday) - Der bevorstehende Besuch des iranischen Präsidenten Ebrahim Raisi in Syrien hat das israelische Regime Berichten zufolge wütend und besorgt gemacht.
(last modified 2025-01-01T12:50:18+00:00 )
May 01, 2023 10:16 Europe/Berlin
  • Israel über Raisis bevorstehenden Besuch in Syrien besorgt

Teheran/Tel Aviv (Press TV/ParsToday) - Der bevorstehende Besuch des iranischen Präsidenten Ebrahim Raisi in Syrien hat das israelische Regime Berichten zufolge wütend und besorgt gemacht.

Präsident Raisi wird am Mittwoch an der Spitze einer hochrangigen Delegation und auf offizielle Einladung des syrischen Präsidenten Bashar al-Assad zu einem 2-tägigen Besuch nach Damaskus reisen.

Die Medien des israelischen Regimes äußerten sich über Raisis Reise besorgt und sagten, der Besuch sei „außergewöhnlich“.

„Die Reise von Präsident Raisi ist seine erste Reise nach Damaskus nach 2011, während der er auch Feldbesuche außerhalb der Protokolle machen wird“, berichtete der Kanal 13 des israelischen Fernsehens.

Der Fernsehsender des israelischen Regimes wies auch auf mögliche Auswirkungen des Syrien-Besuchs Raisis auf regionale Entwicklungen und Beziehungen hin und sagte: „Iran beabsichtigt, die Achse Iran-Hisbollah-Hamas-Islamischer Dschihad zu vereinen, was Teheran dazu bringt, einen neuen Plan in Bezug auf die Nahost-Politik anzunehmen”.

Der Kanal 13 wies außerdem auf den jüngsten Besuch des iranischen Außenministers Hossein Amir-Abdollahian in Beirut und sein Treffen mit Hassan Nasrallah, dem Generalsekretär der libanesischen Widerstandsbewegung Hisbollah, und Ziad al-Nakhala, dem Generalsekretär des Islamischen Jihad Palästinas hin.

Die Nachrichtenquellen des israelischen Regimes erklärten, Tel Aviv habe Amir-Abdollahians Reise nach Beirut „mit Sorge“ verfolgt. Sie erklärten, der Besuch stehe im Einklang mit den jüngsten Entwicklungen in der Region.

Der iranische Botschafter in Damaskus, Hossein Akbari, bezeichnete Raisis bevorstehende Reise nach Syrien als „Wendepunkt in der Region“ und sagte, der Besuch werde auch positive und überregionale Auswirkungen haben.

Raisis Reise nach Syrien wird aufgrund der Veränderungen, die in der Region stattfinden, „sehr wichtig“ sein, so der iranische Botschafter.

Er fügte hinzu: „Zusätzlich zu ihren regionalen und überregionalen Auswirkungen wird die Reise dazu führen, die Beziehungen zwischen Teheran und Damaskus zu stärken. Auch andere Länder der Region können von den Ergebnissen des Besuchs profitieren."

Akbari sagte, Iran und Syrien seien beide Mitglieder der anti-zionistischen Widerstandsfront. „Beide Länder haben dafür hohe Kosten bezahlt; Daher kann eine größere Synergie zwischen den beiden Ländern die Stärke der Widerstandsfront erhöhen“.