Netanjahu um die Normalisierung der Beziehungen zu Saudi-Arabien bemüht
Tel Aviv (ParsToday/IRNA) – Der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu, der seine Wahlziele, Normalisierung der Beziehungen zu Saudi-Arabien, bisher nicht erreicht hat, hat erklärt, dass der Frieden mit der Regierung in Riad ein einzigartiger Schritt nach vorne sei.
Im Gespräch mit „Sky News“ am Freitagabend sagte Netanyahu noch einmal: Wir haben allen arabischen Ländern, insbesondere an Saudi-Arabien, die Hand ausgestreckt, was ein äußerst wichtiges Thema ist.
Netanjahu behauptete: „Wir haben eine große Chance, den Frieden in der Region und auf beiden Seiten (Israel und Saudi-Arabien) sowie das Wohlergehen der Nationen auf beiden Seiten voranzutreiben, und meiner Meinung nach wird dieser Frieden die Geschichte verändern.“
Er glaube, dass es möglich sei, den Konflikt zwischen den arabischen Ländern und Israel zu beenden, und seiner Meinung nach werde dieses Thema der Regierung auch dabei helfen, den Konflikt zwischen den Palästinensern und Israel zu lösen, erklärte der israelische Regierungschef.
In einem anderen Teil seiner Äußerung behauptete Netanjahu, dass das Westjordanland israelisches Territorium sei und der Bau von Siedlungen dort keinen Verstoß gegen das Völkerrecht darstelle.
Nach internationalem Recht sind alle in den besetzten Gebieten errichteten jüdischen Siedlungen illegal, und die Vereinten Nationen haben erklärt, dass der Ausbau dieser Siedlungen ein Verstoß gegen die Menschenrechte sei.
Netanjahu reagierte dann auf die Kritik des US-Außenministeriums an der Entscheidung seiner Regierung, israelische Siedler in die Siedlung „Homesh“ im Norden des Westjordanlandes zurückzuschicken, und behauptete erneut: „Dieses Gebiet ist Israels Territorium, deshalb bin ich in dieser Frage mit den Amerikanern überhaupt nicht einverstanden.