Russland: UN-Sondergesandter wird an Astana-Gesprächen zu Syrien teilnehmen
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Moskau - Laut einem russischen Verantwortungsträger wird der UN-Sondergesandte für Syrien, Geir Pedersen, an der bevorstehenden Gesprächsrunde zum Syrienkonflikt in der Hauptstadt Kasachstans, Astana, teilnehmen.
(last modified 2025-01-01T12:50:18+00:00 )
Jun 20, 2023 13:46 Europe/Berlin
  • Russland: UN-Sondergesandter wird an Astana-Gesprächen zu Syrien teilnehmen

Moskau - Laut einem russischen Verantwortungsträger wird der UN-Sondergesandte für Syrien, Geir Pedersen, an der bevorstehenden Gesprächsrunde zum Syrienkonflikt in der Hauptstadt Kasachstans, Astana, teilnehmen.

Michail Bogdanow, der russische Sondergesandte des Präsidenten für den Nahen Osten und Afrika und stellvertretender Außenminister, sagte am Dienstag, dass neben Pederson auch Vertreter der Beobachterländer, die Syriens Nachbarn sind – Irak, Libanon und Jordanien – an der Konferenz teilnehmen werden.

„Wie üblich werden Vertreter der Beobachterländer [an den Gesprächen] teilnehmen. Dazu gehören Syriens Nachbarländer Irak, Libanon und Jordanien“, sagte Bogdanow. „Auch unsere Kollegen von UN-Gremien sind hier, nämlich Herr Geir Pedersen. “

An der 20. Runde der Gespräche im Astana-Format, die für den 20. und 21. Juni geplant ist, werden die stellvertretenden Außenminister der drei Garantiestaaten Türkei, Russland und Iran sowie Vertreter der syrischen Regierung und der militanten Gruppen die gegen die Regierung in Damaskus sind teilnehmen.

Iran, Russland und die Türkei haben im Januar 2017 den Astana-Friedensprozess ins Leben gerufen, mit dem Ziel, den Syrienkonflikt durch die Einbindung der Kriegsparteien Syriens zu beenden.

Die drei Länder haben bisher 19 Gesprächsrunden geführt. Der letzte Gipfel fand am 22. und 23. November 2022 in der kasachischen Hauptstadt statt.

Seit März 2011 wird Syrien von einer Militanz- und Zerstörungskampagne erfasst, die von den USA und ihren Verbündeten unterstützt wird. Iran und Russland haben während des Krieges die Regierung des syrischen Präsidenten Baschar al-Assad unterstützt, während die Türkei auf der Seite bewaffneter Militanter stand.