Caracas ist das jüngste Opfer der sich wiederholenden US-Politik
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US-Angriff auf Venezuela
ParsToday- Weniger als 24 Stunden, nachdem der venezolanische Präsident Nicolás Maduro verkündet hatte, seine Ölquellen stünden den Amerikanern offen, und er habe zum Dialog mit den USA aufgerufen, wurde Caracas bombardiert.
Am Donnerstagabend veröffentlichten zahlreiche internationale Nachrichtenagenturen eine Videobotschaft Maduros, in der er zum Dialog mit den USA aufrief. In einem Interview mit dem venezolanischen Staatsfernsehen erklärte Maduro, er sei jederzeit und überall bereit, mit den USA zu verhandeln. Doch Maduros Nachgiebigkeit konnte die Amerikaner nicht zu Verhandlungen bewegen. Weniger als 24 Stunden nach Maduros Ankündigung bombardierten die USA die Stadt Caracas.
An dieser US-Methode scheint sich nichts geändert zu haben. Wer mit den USA verhandeln will, wird bombardiert. In den letzten zwei Jahrzehnten haben die USA wiederholt Militärschläge oder Bombenangriffe durchgeführt, nachdem die Gegenseite Verhandlungsbereitschaft gezeigt hatte – sogar während der Verhandlungen mit den Zielländern.
Libyen (2011): Während internationale Verhandlungen zur Beendigung der internen Krise und zum Machtwechsel stattfanden, starteten die USA und die NATO massive Luftangriffe auf Regierungsstützpunkte und militärische Infrastruktur, die letztendlich zum Sturz des Gaddafi-Regimes führten.
Irak (2003): Während die Vereinten Nationen diplomatische Gespräche zur Inspektion von Ausrüstungen und zur Beilegung der Spannungen mit dem irakischen Diktator Saddam Hussein führten, starteten die USA einen Militärangriff, der den Irak-Krieg auslöste.
Afghanistan (2001): Nach den Anschlägen vom 11. September führten die USA geheime Gespräche mit einigen Gruppen und Ländern in der Region, um bei der Bekämpfung von Al-Qaida zusammenzuarbeiten. Gleichzeitig wurden massive Luftangriffe gegen Stützpunkte der Taliban und von Al-Qaida durchgeführt.
Syrien (2018): Vor formellen Gesprächen zur Beilegung der Spannungen und trotz der Vermittlung der UNO und der anderen Parteien starteten die USA und ihre Verbündeten Luftangriffe gegen die syrische Regierung.
Iran (2025): Der Angriff der USA und des israelischen Regimes auf die iranischen Atomanlagen ereignete sich am 21. und 22. Juni 2025, als die Atomverhandlungen zwischen Iran und den USA bereits fünf Runden umfassten und die Parteien kurz vor einer sechsten Runde standen.
Und heute, in den ersten Tagen des Jahres 2026, bombardierten die USA Caracas, um sicherzustellen, dass ihre internationale Politik nicht wirkungslos bleibt. Die Erfahrung zeigt, dass Verhandlungen mit den USA praktisch ergebnislos sind und den betroffenen Ländern sogar schaden. Ein Blick auf historische Beispiele zeigt, dass das Wort „Verhandlung” gewissermaßen einer „Angriffsvorbereitung” gleichkommt.
Dieser Prozess ist eine historische Lektion für die ganze Welt. Sich den USA anzunähern bedeutet, ihre Bedingungen bedingungslos zu akzeptieren. Angesichts der Unterdrückungsmaßnahmen der USA bleiben der Welt also nur zwei Optionen: bedingungslose Kapitulation oder bedingungsloser Widerstand!