Iranische X-Nutzer: USA beginnen mit der Plünderung der Ressourcen Venezuelas
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US-Präsident Donald Trump
ParsToday - Nutzer des sozialen Netzwerks X aus Iran reagierten auf den US-Angriff auf Venezuela und die Entführung von Präsident Nicolás Maduro.
Die USA griffen Venezuela an, bombardierten die Infrastruktur, darunter den Flughafen, und gaben die Festnahme des venezolanischen Präsidenten und seiner Frau sowie deren Verbringung aus dem Land bekannt. Im Anschluss an die Operation bezeichnete US-Präsident Donald Trump diese in einer Erklärung als das Ende von Maduros Herrschaft. Diese US-Aktion rief Reaktionen iranischer X-Nutzer hervor, die in diesem Artikel von ParsToday aufgezeigt werden.
Hassanin Haddad, ein iranischer X-Nutzer, kritisierte die USA für die Verletzung des Völkerrechts. Er schrieb: „Die Plünderung des venezolanischen Öls wurde von den USA begonnen. Ja, die Rechte der Völker sind den USA egal. Sobald es etwas zu plündern gibt, schlägt das Völkerrecht schnell in das Faustrecht um.“
In diesem Zusammenhang schrieb die X-Aktivistin Ania: „Nach dem Sturz Saddams, des damaligen Diktators des irakischen Baath-Regimes, stahlen die Amerikaner das Gold des Landes. Venezuela wird genauso geplündert werden wie der Irak. Die Geschichte wird sich wiederholen.“
Ein weiterer X-Nutzer namens Mohammad Hossein Chavoshi äußerte sich zu Maduros Verhaftung durch die USA und schrieb: „Maduro wurde offiziell von den USA entführt. Man könnte vielleicht sagen: Die größte Entführung der Welt hat stattgefunden.“
Parisa Nasser, eine weitere X-Aktivistin, betrachtet die USA als die größte Bedrohung weltweit.
Hossein Pak, ein weiterer X-Nutzer, sah im US-Angriff auf Venezuela und in der Entführung von Maduro einen Zweck, der über Venezuela hinausgeht. Er schrieb: „Der US-Angriff auf Venezuela und die Entführung von Nicolás Maduro verfolgen einen Zweck, der über Venezuela und sogar Maduro selbst hinausgeht. Die USA wollen der Welt zeigen, dass sie tun und lassen können, was sie wollen. Doch dieses Bild ist falsch, denn allein im letzten Jahr sind die Vereinigten Staaten im Bündnis mit dem zionistischen Regime im Libanonkrieg ins Stocken geraten, haben beim Angriff auf den Jemen eine Pattsituation erreicht und sind im 12-tägigen Krieg gegen Iran gescheitert.“
Ein weiterer Nutzer des sozialen Netzwerks X namens Reyhan schrieb: „Nicolás Maduro, der legitime Präsident Venezuelas, wurde vom US-Militär entführt und nach New York gebracht. Das ist ein Beispiel für die US-Demokratie.“