Wachsende Spannungen zwischen den USA und Europa wegen Angriffs auf Iran
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Wachsende Spannungen zwischen den USA und Europa wegen Angriffs auf Iran
ParsToday – Der US-Nachrichtensender CNN berichtete, dass der US-Präsident Donald Trump mehrere europäische Verbündete Washingtons wegen ihrer mangelnden Unterstützung für die Angriffe auf Iran kritisiert hat.
Wie ParsToday berichtet, schrieb CNN, Trump habe insbesondere den britischen Premierminister Keir Starmer kritisiert. Washington werfe London vor, den USA nicht erlaubt zu haben, britische Militärstützpunkte auf den Chagos-Archipel im Indischen Ozean für offensive Angriffe gegen Iran zu nutzen.
Der US-Präsident beschränkte seine Kritik jedoch nicht auf einen europäischen Regierungschef. Auch Spaniens Ministerpräsident Pedro Sánchez geriet ins Visier Trumps. Er drohte Madrid mit umfassenden Sanktionen, nachdem der sozialistische Regierungschef die Angriffe der USA gegen Iran abgelehnt hatte.
Trumps Äußerungen verdeutlichen laut CNN eine weitere Vertiefung der Spannungen zwischen Washington und Europa und machen zugleich das fragile Gleichgewicht deutlich, das europäische Staats- und Regierungschefs seit Beginn der Bombardierungen Irans durch die USA und das zionistische Regime aufrechtzuerhalten versuchen.
Dem Bericht zufolge bemühen sich europäische Regierungen einerseits darum, ihre Verbündeten am Persischen Golf zu unterstützen und zugleich Washington zufriedenzustellen – jenes Land, das weiterhin den sicherheitspolitischen Schutzschirm der NATO für Europa bereitstellt und dessen Beteiligung an möglichen Friedensvereinbarungen für die Ukraine weiterhin als entscheidend gilt.
Andererseits reduzieren europäische Staaten zunehmend ihr Engagement in einem Krieg, dessen Rechtmäßigkeit viele von ihnen bislang nicht bestätigen wollten und der auch innerhalb ihrer eigenen Länder äußerst unpopulär ist.