Steigende Kraftstoffpreise veranlassen britische Landwirte zum Protest/ Energiekrise in Deutschland
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Energiekrise in Deutschland
ParsToday – Der Anstieg der Kraftstoffpreise in Großbritannien infolge des aggressiven Krieges des zionistischen Regimes und der USA gegen Iran hat zum Protest der britischen Landwirte geführt. Sie warnen vor Verkehrschaos.
Laut ParsToday kündigte die Gruppe „Farmers for Action“ landesweite Proteste an, sollte die britische Regierung die Dieselpreise nicht senken. Die Gruppe, die bereits in der Vergangenheit Proteste gegen die Steuerpolitik der Regierung organisiert hat, warnte nun vor steigenden Treibstoffkosten und einer zusätzlichen Belastung für den Agrarsektor. Dem Bericht zufolge ist der Preis für Agrardiesel, der vor dem Angriff der USA und Israels auf Iran bei etwa 60 Pence pro Liter lag, mittlerweile auf rund 135 Pence gestiegen. Dieser deutliche Anstieg hat die Produktionskosten erheblich erhöht. Gleichzeitig plant die britische Regierung, die Steuern auf diesen Kraftstoff bis Ende des Jahres zu erhöhen, was die Besorgnis weiter verstärkt.
William Taylor, Koordinator von „Farmers for Action“, erklärte, dass in der Branche weit verbreitete Unzufriedenheit herrsche, da die aktuelle Regierungspolitik den wirtschaftlichen Druck nicht löse und die Landwirte dringende Maßnahmen zur Kostensenkung forderten.
Unterdessen kündigten einige britische Aktivisten aus dem Kraftstoff- und Transportsektor an, sich den Protesten möglicherweise anzuschließen. Sie argumentieren, dass die steigenden Kraftstoffpreise Autofahrer und Unternehmen stark belasten und die Regierung diese Situation durch ihre Steuerpolitik noch verschärft habe. Diese Entwicklungen fallen mit einer Welle von Protesten gegen die Erhöhung der Kraftstoffpreise zusammen, die sich Berichten zufolge in ganz Europa ausbreitet. In Irland führten Proteste von Landwirten und Autofahrern in den letzten Tagen zur Blockade von Autobahnen und Kraftstoffverteilzentren.
Energiekrise in Deutschland: Regierung senkt Steuer auf Diesel und Benzin für zwei Monate
Die Bundesregierung plant angesichts der hohen Spritpreise eine Entlastung der Autofahrer. Dazu soll die Energiesteuer bei Diesel und Benzin um jeweils rund 17 Cent brutto pro Liter, begrenzt auf zwei Monate, gesenkt werden, wie CDU, CSU und SPD in Berlin mitteilten.
Bundeskanzler Friedrich Merz sagte, damit solle sehr schnell die Lage für die Autofahrer und Betriebe verbessert werden. Die Bundesregierung erwarte, dass die Mineralölbranche die Entlastung weitergebe. Nach Angaben von Arbeitsministerin Bärbel Bas (SPD) sollen Verbraucher und Wirtschaft bei den Kraftstoffpreisen insgesamt um rund 1,6 Milliarden Euro entlastet werden.