Enges Verhältnis zu Trump: US-Abgeordneter setzt Infantino unter Druck
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Enges Verhältnis zu Trump: US-Abgeordneter setzt Infantino unter Druck
ParsToday– Ein einflussreicher US-Politiker forderte Aufklärung über die engen Verflechtungen zwischen dem FIFA-Präsidenten Gianni Infantino und dem US-Präsidenten Donald Trump.
Der demokratische Abgeordnete Jamie Raskin forderte den Fußball-Weltverband und Infantino auf, bis zum 9. August Informationen über Kontakte zur US-Regierung vorzulegen. Zudem verlangte er von Infantino, für eine Befragung im Justizausschuss des Repräsentantenhauses zu erscheinen, sollte er sich in den USA aufhalten.
„Es ist Zeit, der Korruption in der FIFA die Rote Karte zu zeigen”, schrieb Raskin in einer Pressemitteilung.
Raskin verwies auch darauf, dass die FIFA eine Bürofläche im New Yorker Trump Tower angemietet hatte, die zu Marktpreisen etwa 600.000 US-Dollar pro Jahr kosten könne. Zusammen mit dem „lächerlich gefälschten” Friedenspreis erwecke dies den Eindruck, dass sich die FIFA dadurch Entscheidungen zugunsten des Weltverbandes von Trump und dessen Regierung erhoffe, schrieb der Kongressabgeordnete.
Raskin forderte eine Liste aller Geldtransfers und Geschenke an Trump, dessen Regierung sowie Familienmitglieder. Zudem solle die FIFA jegliche Kommunikation mit der US-Regierung rund um die extrem hohen Ticketpreise bei der WM offenlegen. In der Bewerbung sei versprochen worden, das teuerste Finalticket für 1.550 US-Dollar zu verkaufen, schrieb Raskin. Tatsächlich sei es für 33.000 Dollar angeboten worden.
Infantino wird vorgeworfen, sich das Wohlwollen des US-Präsidenten mit fragwürdigen Gefälligkeiten erworben zu haben.