UNICEF: Israel verhindert den Schulbesuch palästinensischer Kinder
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ParsToday– Die stellvertretende Exekutivdirektorin des Kinderhilfswerks der Vereinten Nationen (UNICEF) kritisierte die schwierige Lage, die das israelische Regime für die Bevölkerung im Westjordanland geschaffen habe. Sie erklärte, Israel hindere rund 800.000 palästinensische Kinder im Westjordanland am Zugang zu Bildung.
(last modified 2026-08-12T07:22:04+00:00 )
Aug 12, 2026 07:51 Europe/Berlin
  • UNICEF: Israel verhindert den Schulbesuch palästinensischer Kinder
    UNICEF: Israel verhindert den Schulbesuch palästinensischer Kinder

ParsToday– Die stellvertretende Exekutivdirektorin des Kinderhilfswerks der Vereinten Nationen (UNICEF) kritisierte die schwierige Lage, die das israelische Regime für die Bevölkerung im Westjordanland geschaffen habe. Sie erklärte, Israel hindere rund 800.000 palästinensische Kinder im Westjordanland am Zugang zu Bildung.

Hanan Sulieman, stellvertretende Exekutivdirektorin von UNICEF, in einer Sitzung des UN-Sicherheitsrates zur zunehmenden Gewalt im Westjordanland, dass die Vereinten Nationen weiterhin schwere Verstöße Israels gegen Kinder im Westjordanland dokumentierten.

Als Beispiele nannte sie unter anderem das Schießen auf Kinder in Situationen, in denen keine unmittelbare Bedrohung bestanden habe, sowie die Gewalt israelischer Siedler. Dazu zählten Schläge, Messerangriffe, der Einsatz von Pfefferspray, Angriffe auf Häuser und die Lebensgrundlagen der Bevölkerung sowie die Zerstörung der Wasserinfrastruktur in palästinensischen Gebieten.

Die UNICEF-Vertreterin fügte hinzu, dass sich die Auswirkungen dieser Gewalt auch auf den Bildungsbereich erstreckten. Nach Angaben des Bildungsclusters von UNICEF seien mehr als 800.000 Kinder im Westjordanland und im Osten von al-Quds (Jerusalem) aufgrund von Schulschließungen, Unsicherheit, Bewegungseinschränkungen und Schäden an der Infrastruktur beim Zugang zu sicherer und kontinuierlicher Bildung beeinträchtigt.

Die stellvertretende Exekutivdirektorin von UNICEF warnte, die zunehmende Gewalt verändere den Alltag palästinensischer Kinder grundlegend und verwandle Orte, die eigentlich sicher sein sollten – darunter das Zuhause, die Schule, die Straße und das Wohnumfeld – in von Angst und Gewalt geprägte Räume.