Beispielloses Eingeständnis des US-Botschafters zum Terrorismus israelischer Siedler
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Der US-Botschafter in Tel Aviv Mike Huckabee
ParsToday– Der US-Botschafter in den besetzten Gebieten hat in beispiellosen Äußerungen die Angriffe israelischer Siedler auf Palästinenser verurteilt und deren Vorgehen als eindeutigen Fall von Terrorismus bezeichnet.
Mike Huckabee, der US-Botschafter in Tel Aviv, bezeichnete die Aktionen israelischer Siedler im besetzten Westjordanland in einer ungewöhnlich deutlichen Stellungnahme als „Terrorismus“. Er betonte, dass dieses gewalttätige Verhalten den Interessen Israels schade.
Die Kritik kommt zu einem Zeitpunkt, an dem aus dem Westjordanland von einer Verschärfung der brutalen Angriffe israelischer Siedler auf palästinensische Häuser und landwirtschaftliche Flächen berichtet wird. In einem Fall wurde ein palästinensisch-amerikanischer Staatsbürger in der Stadt Qusra trotz des Aufhängens einer US-Flagge, die ihn vor Übergriffen der Siedler schützen sollte, direkt angegriffen. Dies verdeutlicht die weitverbreitete Unsicherheit, mit der die Bewohner dieser Gebiete konfrontiert sind.
Huckabee verurteilte die Belagerung des Hauses einer palästinensischen Familie im Dorf Qusra im Westjordanland durch israelische Siedler scharf und bezeichnete deren Vorgehen als „israelischen Terrorismus“.
Menschenrechtsgruppen betonen, dass diese Angriffe Teil eines umfassenden und gezielten Plans zur Aneignung palästinensischen Landes und zur Verkleinerung des von Palästinensern bewohnten Gebiets sind. Experten sind der Ansicht, dass die zunehmende Dreistigkeit extremistischer Siedler bei der Begehung solcher Verbrechen eine direkte Folge der extremistischen Politik der Netanjahu-Regierung zur Ausweitung der illegalen Siedlungen in den besetzten Gebieten ist – eine Politik, die inzwischen sogar bei westlichen Unterstützern Israels auf Kritik stößt.