Ex-FBI-Chef Comey erhebt schwere Vorwürfe gegen Trump-Regierung
Washington (IRIB/dpa/N24) - Der Ex-FBI-Chef James Comey hat in seiner ersten öffentlichen Äußerung vor dem Geheimdienstausschuss des US-Senats schwere Vorwürfe gegen die Trump-Regierung erhoben.
In einem Statement vor dem Geheimdienst-Ausschuss des Senats sagte Comey, er sei von den verschiedenen Begründungen für seine Entlassung "irritiert" gewesen. Dabei habe ihm Trump zuvor immer wieder gesagt, was für einen tollen Job er mache. Am Ende hieß es dann aber, er sei gefeuert worden, weil er das FBI schlecht geführt habe. "Die Regierung hat sich dazu entschieden, mich zu diffamieren. Und wichtiger noch, das FBI. Dies waren Lügen, schlicht und einfach", sagte Comey auf eine Frage des Ausschussvorsitzenden Richard Burr (Republikaner). Über die Russische Einflussnahme auf die Präsidentschaftswahlen sagte Comey, dass der Einflussnahme auf politische Vorgänge in den USA keine Eintagsfliege sei. „Sie werden zurückkommen“, sagte er. Es handele sich um eine groß angelegte, strategische Operation. Diese habe zur Präsidentenwahl im November 2016 leicht zugenommen. Sie bleibe jedoch nicht auf eine mögliche Beeinflussung der Wahl beschränkt.