Russland lehnt jegliche Neubewertung des Atomabkommens ab
Moskau (IRNA) - Mikhail Olianov, der Leiter der Abteilung für die Nichtverbreitung von Krieg und Rüstungskontrolle des russischen Außenministeriums, hat ein weiteres Mal auf die ablehnende Position seines Landes bezüglich einer Überprüfung des Atomabkommens hingewiesen und ein mögliches derartiges Vorgehen als spannungsschaffend bezeichnet.
Er sagte am heutigen Dienstag, dass eine mögliche neue Überprüfung des Atomabkommens mit Iran die Lage in der Region stark gefährden könne.
Die Nachrichtenagentur Sputnik zitierte Olianovs Äußerungen und schrieb: Wenn die USA weiter diese Richtung gegen das Abkommen vefolgen, wird das ein sehr schlechtes Beispiel für Nordkorea sein.
Der russische Diplomat fügte hinzu, er denke, dass ein solches Vorgehen die Lage in der Region aufs stärkste gefährde und Moskau werde das nicht akzeptieren.
Olianov betonte weiter, dass selbst wenn eine Seite des Vertrages diesen nicht ausführe, müsse man einen passenden Weg finden. Er wiederhole, dass man keinen vernünftigen Grund sehe,das Abkommen neu zu bewerten.
Zuor hatten auch schon andere russische Verantwortungsträger, wie Außenminister Lawrow die negative Einstellung Donald Trumps gegenüber dem JCPOA, als besorgniserregend bezeichnet und bekannt gegeben, dass Moskau und alle Vertragspartner der G5+1- außer Washington - den gemeinsamen Aktionsplan JCPOA als einen auszuführenden Vertrag ohne irgendwelche Abänderungen ansehen, der auch in der Resolution des UN-Sicherheitsrates bestätigt wurde.