48 Personen an Diphterie im Jemen gestorben
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Genf (ParsToday) - Laut der Weltgesundheitsbehörde WHO vom Dienstag, ist die Zahl der im Jemen an Diphterie gestorbenen Personen auf 48 angestiegen.
(last modified 2025-01-01T12:50:18+00:00 )
Jan 10, 2018 11:40 Europe/Berlin
  • 48 Personen an Diphterie im Jemen gestorben

Genf (ParsToday) - Laut der Weltgesundheitsbehörde WHO vom Dienstag, ist die Zahl der im Jemen an Diphterie gestorbenen Personen auf 48 angestiegen.

Dem WHO-Bericht zufolge haben sich in verschiedenen Teilen des Landes bislang 500 Personen mit der tödlichen Infektionskrankheit angesteckt. 

Diphterie ist eine lebensbedrohliche Infektions- und Atemwegskrankheit mit meist tödlichem Ausgang. Bei den Beschwerden handelt es sich um Halsschmerzen, Fieber, Husten und Heiserkeit. Im Falle einer Verschlechterung verursacht sie Komplikationen bei Herz und Nieren sowie eine Lähmung der Hände und Füße.

Wie die Weltgesundheitsbehörde laut der iranischen Nachrichtenagentur Mehr bekannt gab, stehe der Jemen vor einer der schlimmsten humanitären Katastrophen der Welt. Acht Millionen Jemeniten sind laut WHO von einer Hungersnot bedroht.

Durch die Fortsetzung der saudischen Angriffe auf den Jemen und der Zerstörung seiner Infrastruktur, insbesondere des Wasserversorgungsnetzes, kommt es zu einer raschen Ausbreitung der Cholera in dem Land.

Mehr als 2.200 Jemeniten sind bislang an Cholera gestorben.

Im März 2015 hat Saudi-Arabien mit Unterstützung der USA seine Militärangriffe auf den Jemen begonnen und eine See,- Land und Luftblockade gegen das Land verhängt.