Russland wirft britischen Geheimdiensten Beteiligung an der Vergiftung Skripals vor
Moskau (IRNA/ParsToday) - Das russische Außenministerium hat britische Geheimdienste bezichtigt, an der Vergiftung des Ex-Doppelagenten Sergej Skripal beteiligt gewesen zu sein.
Das russische Außenministerium kritisierte am Donnerstag in einer Erklärung das Vorgehen Großbritanniens gegenüber diesem Thema und teilte mit, dass es Mutmaßungen über eine Rolle britischer Geheimdienste bei dem Mordversuch an dem Ex-Doppelagenten gäbe.
So seien laut der Erklärung des Außenministeriums in einem Labor in der Nähe von Salisbury, im Süden Großbritanniens Chemiewaffen hergestellt worden. Britische Regierungsverantwortliche hätten hierzu allerdings geschwiegen.
Außerdem wurde London verpflichtet, Beweise über die Vergiftung von Skripal vorzulegen.
Am 4. März 2018 waren Skripal und seine Tochter mit dem sogenannten Chemiestoff Nowitschok in Großbritannien vergiftet worden. Dies führte zur Spannungen in den Beziehungen zwischen Moskau und dem Westen. Großbritannien machte Russland dafür verantwortlich. Moskau wies die Vorwürfe jedoch zurück.