Trump: Saudi-Arabien muss für US-Präsenz in Syrien zahlen
https://parstoday.ir/de/news/world-i38872-trump_saudi_arabien_muss_für_us_präsenz_in_syrien_zahlen
Washington (ParsToday) - US-Präsident Donald Trump hat auf einer gemeinsamen Pressekonferenz mit den Regierungschefs von Lettland, Estland und Litauen am Dienstag im Weißen Haus erklärt: Sollten die Saudis eine weitere US-Präsenz in Syrien wünschen, so müssen sie die finanziellen Kosten dafür übernehmen.
(last modified 2025-01-01T12:50:18+00:00 )
Apr 04, 2018 12:21 Europe/Berlin
  • Trump: Saudi-Arabien muss für US-Präsenz in Syrien zahlen

Washington (ParsToday) - US-Präsident Donald Trump hat auf einer gemeinsamen Pressekonferenz mit den Regierungschefs von Lettland, Estland und Litauen am Dienstag im Weißen Haus erklärt: Sollten die Saudis eine weitere US-Präsenz in Syrien wünschen, so müssen sie die finanziellen Kosten dafür übernehmen.

Am 30. März hatte der saudische Kronprinz Mohammed bin Salman in Washington den Fortbestand der US-Präsenz in Syrien gefordert.

Die USA sind unter dem Vorwand der Bekämpfung terroristischer Gruppen illegal und ohne Genehmigung der syrischen Regierung in dem Land militärisch präsent.

Laut Trump habe die 17-jährige US-Präsenz im Nahen Osten das Land mehr als sieben Billionen US-Dollar gekostet. Außer Tod und Zerstörung habe man dafür nichts bekommen, so der US-Präsident.

Während US-Militärkommandeure vor kurzem noch von einer längerfristigen Präsenz oder sogar von einem Anstieg der Truppen in Syrien gesprochen hatten, gab Trump in der vergangenen Woche offiziell einen möglichen Rückzug der USA aus Syrien wegen der hohen Militärausgaben bekannt.

Diese Aussagen haben bei den Medien und Tel Aviv und Riad nahe stehenden Politikern zu Besorgnis über die Folgen eines Rückzuges aus Syrien geführt.

Saudi-Arabien hat Millionen von Dollar zur Schaffung terroristischer Gruppen in Syrien und zu deren Unterstützung investiert.