UN-Menschenrechtskommissar kritisiert Trumps Anti-Medien-Politik
London (Parstoday) - Der UN-Hochkommissar für Menschenrechte hat die Anti-Medien-Politik von US-Präsident Donald Trump scharf kritisiert.
Die Rhetorik des US-Präsidenten gegen die Medien provoziere Gewalt und Zensur, sagte Zeid Ra'ad Al Hussein gestern der in London erscheinenden Zeitung "The Guardian".
Der Übergriff auf die Medien schade den Journalisten und könne zur Selbstzensur führen, erklärte Ra'ad Al Hussein.
Mit seiner schlechten Behandlung der Medien gebe Trump den Diktatoren anderer Länder die Möglichkeit, die Medien weiter zu unterdrücken, wozu sie früher weniger Mut hatten.
Zeid Ra'ad Al Hussein kritisierte zudem die rassistische Politik Trumps gegen Minderheiten sowie die Trennung von Flüchtlingskindern von ihren Familien an der Grenze zu Mexiko.