UNO warnt vor Hungersnot im Jemen
New York (ParsToday/AFP/Tasnim) - Der stellvertretende UN-Generalsekretär für menschenfreundliche Hilfen hat vor einer Hungersnot im Jemen gewarnt.
Bei einer Sitzung des Weltsicherheitsrats am gestrigen Freitag betonte Mark Lowcook, Jemen sei gerade mit der schlimmsten humanitären Krise der Welt konfrontiert.
18 Millionen Menschen im Jemen leiden derzeit unter Nahrungsmangel und sind auf Hilfen angewiesen, hob Lowcook ferner hervor.
Er forderte zugleich den UN-Sicherheitsrat auf, politische Verhandlungen zu unterstützen und Sofortmaßnahmen zu ergreifen, um die wirtschaftliche Lage des Landes zu stabilisieren.
In diesem Zusammenhang hatte Human Rights Watch am Freitag bekundet, Saudi-Arabien behindere die Ermittlungen der Vereinten Nationen über die im Jemen erfolgten Kriegsverbrechen. Laut HRW wollen die Saudis einen Abbruch der Untersuchungen erwirken.
Am 28. August laufenden Jahres haben Experten des UN-Menschenrechtsrates in einem 41 Seiten umfassenden Bericht das saudische Regime und die Vereinigten Arabischen Emirate sowie deren Söldner beschuldigt, Kriegsverbrechen im Jemen begangen zu haben.