Proteste in US-Städten gegen Trumps Notstandserklärung
Washington (IRNA/ParsToday) - Aktivisten in Washington, Chicago und Dutzenden weiteren US-Städten haben am Montag gegen die von US-Präsident Donald Trump angekündigte Notstandserklärung an der Südgrenze demonstriert.
Die Demonstranten bezeichneten die Entscheidung des US-Präsidenten, der sich mit der Notstandserklärung am Freitag Geld für den Bau einer Grenzmauer zu Mexiko beschaffen will, als Machtmissbrauch. Sie riefen Parolen wie "Vertreiben Sie Trump" und "Fake-Notstandserklärung".
Zuvor hatte der US-Kongress zugestimmt, der Regierung 1.4 Milliarden Dollar für den Bau der Grenzmauer zur Verfügung zu stellen. Der US-Präsident hatte aber ursprünglich 5,7 Milliarden Dollar vom Kongress verlangt, um die Grenzmauer zu errichten.
Der Streit zwischen dem Weißen Haus und den Demokraten um den Bau der Grenzmauer führte zu dem bisher längsten Regierungsstillstand "Shutdown" in den USA. Im Dezember 2018 und im Januar 2019 wurden mindestens 800.000 Beamte und Angestellte für 35 Tage in unbezahlten Urlaub geschickt.
Neuesten Umfragen zufolge sehen die Hälfte der Amerikaner Donald Trump für den Shutdown verantwortlich. Sehr viele Amerikaner sind gegen die Errichtung einer Mauer zu Mexiko.