Moskau warnt Washington vor Folgen des Drucks auf Teheran
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Moskau (ParsToday/ Tass) - Das russische Außenministerium hat in einer rigorosen Erklärung die provokativen Schritte der USA im Umgang mit Iran auf Schäfste verurteilt.
(last modified 2025-01-01T12:50:18+00:00 )
Jun 26, 2019 11:10 Europe/Berlin
  • Moskau warnt Washington vor Folgen des Drucks auf Teheran

Moskau (ParsToday/ Tass) - Das russische Außenministerium hat in einer rigorosen Erklärung die provokativen Schritte der USA im Umgang mit Iran auf Schäfste verurteilt.

In einer am Dienstag verbreiteten Erklärung teilte das russische Außenministerium mit, die Moskauer Verantwortungsträger seien zutiefst besorgt, dass die Vereinigten Staaten seit mehr als einem Jahr versuchten, die Spannungen rund um Iran zu verschärfen, haltlose Anschuldigungen gegen das Land zu erheben, sie seien zudem  einseitig aus dem Atomabkommen ausgetreten.

In dieser Erklärung hieß es dazu weiter, Washington übe fortwährend Druck auf Teheran, indem es umfangreiche Sanktionen verabschiedet, provokative Aktionen, einschließlich militärischer Art treibt, und die Rangträger in Teheran auffordert, einen unbegründeten Kompromiss, wie   Verzicht auf legitime Interessen  im internationalen Bereich,  zu schließen.

Es hieß dort dazu weiter, durch Sanktionen gegen    hochrangige Verantwortliche der Islamischen Republik einschließlich des Oberhaupts der Islamischen Revolution, Ayatollah Ali Khamenei, habe Washington  in Wahrheit alle Brücken, die zu einem möglichen Dialog mit Teheran führen könnten, in Brand gesteckt.

Das Außenministerium in Moskau unterstrich in dieser Erklärung, was wir momentan vor uns haben, ist der permanente Versuch der USA, Ländern der  Welt ihren Willen zu diktieren. Die Verantwortungsträger in Washington betrachteten sich als globale Richter, die ihre aggressive Politik durchsetzen und jeden bestrafen wollten, der sich nicht der amerikanischen Diktatur beuge.

Nach ihrem illegalen Rückzug aus dem Atomabkommen (8. Mai 2018), starteten die USA eine umfassende Kampagne zur Druckausübung gegen Iran. Die Trump-Regierung hat in ihrer neuesten antiiranischen Aktion das Büro des Revolutionsoberhaupts, sowie acht hochrangige Funktionsträger der Revolutionsgarden (Sepahe Pasdaran) mit Sanktionen belegt.