Warum Imam Chamene’i die Hauptgefahr für das westliche Unterdrückungssystem darstellt
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Der Delmenhorster Islamkenner Dr. Yavuz Özoguz
In allen Zeiten der Geschichte konnte man die Heiligkeit seiner Zeit entweder durch die direkte Erkenntnis seiner Heiligkeit oder aber zumindest durch die Feindschaft der mächtigsten Unterdrücker ihrer Zeit erkennen.
Von: Dr.
Yavuz Özoguz
Vor wenigen Wochen kursierte ein Video im Internet, in dem das Oberhaupt des
zionistischen Unterdrückerregimes einmal mehr die Auschwitzkeule vor den Köpfen
des US-Imperialismus schwingt, um darauf hinzuweisen, dass der Bestand der
heutigen Juden gefährdet sei. Als Hauptgefahr nannte er namentlich „Ayatollah
Chamene’i“. Das Video fand deshalb so viel Beachtung, weil es Netanjahu nicht
möglich war den Heiligen Namen Imam Chamene’is auszusprechen, ohne dass ein
gewaltiger Frosch in seinem Hals hängen blieb. Erst nach einem Schluck Wasser
konnte er weiter sprechen.
Es ist ohnehin ungewöhnlich, dass der internationale Zionismus jetzt ganz offen
eine einzige Person als Hauptfeind öffentlich brandmarkt. Für diejenigen, die
noch eines Zeichens bedurften, um das Leben der Heiligkeit unserer Zeit zu
studieren und seinen weisen Worten zu lauschen (auch mit deutschen Untertiteln
[2]) dürfte dieses Räuspern eine gute Gelegenheit sein. Doch worin besteht
eigentlich die Gefahr? Die islamische Geschichte gibt gute Beispiele dafür,
worin die Gefahr besteht.
Als Prophet Muhammad in den Anfangsjahren seiner Botschaft im Mekka gewirkt hat,
war die Zahl seiner wahren Anhänger verschwindend gering. Sie konnten mit
Gewalt der herrschenden Kapitalisten leicht unterrückt werden. Dennoch
versammelten sich die Oberhäupter der herrschenden Kapitalisten und boten dem
Propheten ein unvorstellbares Geschäft an: Sie waren bereit ihn zum reichsten
und mächtigsten Bürger Mekkas zu küren und ihm den Status eine Königs zu
gewähren. Die einzige Bedingung war, dass er abschwört von seinem einen
allmächtigen gnädigen Gott. Was für ein Angebot?! Doch warum boten sie ihm das
an? Die übelsten Tyrannen der Weltgeschichte sollten niemals unterschätzt
werden. Vielen von ihnen ist ihr verbrecherisches Handeln durchaus bewusst, und
zwar nicht nur im Unterbewusstsein. Ihnen ist auch bewusst, dass es Menschen
gibt, die sich gegen sie wehren. Jene Menschen versuchen sie immer
auszuschalten, entweder durch Kauf oder durch Mord. Ist beides aber schwer
möglich, werden sie nervös. Denn sie beten vor allem ihre eigene Macht und
ihren Reichtum an. Sie sind bereit, davon abzugeben, wenn derjenige, dem sie
geben, sich auf ihre Seite schlägt. Aber sie sind nicht bereit für jegliche
Form von Gerechtigkeit, denn sie wissen, auch nur ein Minimum an Gerechtigkeit
würde dazu führen, dass sie vor einem Tribunal für alle ihre Verbrechen abgeurteilt
werden müssten. Das Ergebnis in Mekka ist bekannt: Der Prophet des Islam
antwortete, dass selbst wenn man ihm die Sonne in seine rechte Hand und den
Mond in seine linke Hand legen würde, er nicht von der Wahrheit abrücken würde!
Solche unkäuflichen Menschen haben den Machthabern aller Völker und aller
Kulturen immer großes Kopfzerbrechen bereitet. Netanjahu steht für eine
Machtelite dieser Welt, angeführt von den Machthabern in den USA, England und
Israel, welche inzwischen einen offenen Weltkrieg gegen sämtliche Bevölkerungen
der Welt führen. Kein Geringerer als der Multimilliardär Warren Buffett hatt
99,99% der Weltbevölkerung den Krieg erklärt, den er gewinnen will [3]! Und
genau jener Krieg ist im Augenblick im vollen Gang!
Der Krieg hat sehr viele Facetten. Ein wichtiger Aspekt des Krieges besteht
darin, dass die westlichen Eliten und Journalisten uneingeschränkt auf der
Seite der Reichen und Mächtigen mitkämpfen und die Bevölkerungen nicht merken,
dass sie gegeneinander aufgehetzt werden, um ihre Energie nicht gegen die
wahren Feinde der Menschheit einzusetzen. Imam Chamene’i hat in seinem ersten
Brief an die Jugend im Westen bezüglich jener Eliten folgendes geschrieben:
„Mit diesen Zeilen wende ich mich auch nicht an Eure Politiker und Regierungsverantwortliche,
denn ich bin mir sicher, dass sie bewusst den Weg der Politik von dem Weg der
Aufrichtigkeit und Rechtschaffenheit getrennt haben.“ [4] Ein sehr deutlicher
Beweis dafür ist allein die Politik des zionistischen Regimes. Welcher Maßstab
würde wohl gelten, wenn ein Staat seit 70 Jahren unaufhörlich fremdes Gebiet
annektiert, immer mehr „besiedelt“, die einheimische Bevölkerung malträtiert,
verjagt und ermordet? Sind das nicht Verbrechen? Aber da Israel als Speerspitze
des kapitalistischen Imperialismus wirkt, dürfen sie das. Die sie
unterstützenden Politiker wissen zwar von den Verbrechen, aber sie schweigen.
Sie sind feiger als die Zauberer des Pharao, die einstmals die Wahrheit Mose
erkannt und die Seiten gewechselt haben. Als Pharao versucht mit einem
Täuschungstrick die Wahrheit Mose auszulöschen, geschieht ein derart deutliches
Zeichen, dass jene Zauberer keine Wahl mehr haben und die Wahrheit der
Heiligkeit ihrer Zeit anerkennen. Pharao geriet in unkontrollierten Zorn und
sagte: „Wart ihr überzeugt von ihm, bevor ich (es) euch erlaube?“ [5] In der
Welt der kapitalistischen Weltherrschaft darf nicht jeder glauben, was er will.
Nur wenn er dem Kapitalismus und der Weltherrschaft der imperialistischen
Herrscher huldigt, darf er ansonsten allen Unbedeutende glauben, wie er will.
In der Folge droht der Pharao den weisen Überläufern die schlimmsten
Folterungen an.
So funktioniert auch unsere heutige Welt. Entweder man huldigt dem
Kapitalismus, dem Imperialismus, dem Zionismus, oder aber man wird bekämpft mit
allen Mitteln! Die Islamische Republik Iran hat das seit ihrer Gründung zu
spüren bekommen. Die aktuelle Kriegsmethode besteht darin, einerseits durch
Stellvertreterkriege auf allen Ebenen der Islamischen Republik Iran zu schaden
und andererseits durch eine angebliche Annäherung das Volk im Iran ruhig zu
stellen, damit sie nicht weiter gegen die Unterdrücker der Welt demonstrieren.
Ein Ölpreis auf Rekordtief gehört genau so zu dem Krieg wie der vom Westen
gepäppelte IS, die saudischen Überfälle auf Jemen oder die Drohung mit einem
Trump gegen die ganze Welt. Haupthindernis bei dem Plan ist Imam Chamene’i und
die Liebe des Volkes zu ihm. Einige Teile der Regierung konnten durch die
westlichen Verlockungen geschwächt werden. Aber so lange Imam Chamene’i dort
wirkt, ist das Unterfangen eines Netanjahu genau so aussichtslos, wie dasjenige
der Quraisch, die hilflos gegen den Propheten waren. Netanjahu und
seinsgleichen werden sich noch einige Male an dem Namen der Heiligkeit unserer
Zeit verschlucken, wenn sie nicht gar daran ersticken.
Das verbrecherische Potential der westlichen Politiker besteht nicht nur in der
offenen Unterstützung des zionistischen Systems. Deutsche Politiker sind bereit
ihr eigenes Land an die USA zu verkaufen mittels so genannten
Freihandelsabkommen. Deutsche Politiker genehmigen Waffenexporte an
Saudi-Arabien, die damit tagtäglich massenweise unschuldige Menschen in Syrien,
Irak und vor allem Jemen ermorden lassen. Sind das keine Verbrechen? Sind
Politiker, die so etwas entscheiden, keine Verbrecher?
Doch die Völker Europas lassen schon lange nicht mehr alles mit sich machen.
Sie haben sich versucht gegen die USA und Israel zu wehren. Selbstverständlich
ist das auch den Warren Buffets und Seinesgleichen nicht entgangen. Daher wurde
der Krieg noch umfassender und noch intensiver auch gegen die Bevölkerungen in
Europa ausgeweitet. Die gleichen Bevölkerungen, die gestern noch gegen die USA
auf die Straße gegangen sind, gehen jetzt gegen Islam und Europa auf die
Straße. Und es scheint hoffnungslos, die völlig verirrten Massen wieder an die
richtige Front zu führen, obwohl die Kriegstreiber ganz offen auftreten. Die
übelsten Hetzer gegen den Islam und die Einheit Europas sind gleichzeitig die
größten Propagandisten für USA und Israel. Die gleichen „Linken“, die gestern
noch für das Wohl der arbeitenden Klasse eintraten, und die gleichen „Rechten“
die gestern noch deutsche Interessen in den Vordergrund geschoben haben, treten
heute für die Interessen Israels und des kapitalistischen Imperiums ein. Die
schlimmste Waffe, welche die Feldherren des Imperialismus einsetzt, ist die
Hoffnungslosigkeit: Seid hoffnungslos, denn die Macht liegt in unserer Hand!
Seid hoffnungslos, denn das Geld liegt in unserer Hand, wir drucken es so viel
wir wollen, und bezahlen damit Söldner überall in der Welt, so viel wir wollen,
und jagen Flüchtlingsströme überall in der Welt, wohin wir wollen. Seid
hoffnungslos, da ihr keine Chance habt. Wenn wir wollen zerstören wir selbst so
große Konzerne wie VW und jagen Euch in die Arbeitslosigkeit. Seid
hoffnungslos, denn wir kontrollieren alle Kriege und selbst die IS-Monster
haben wir geschaffen, um Unheil auf der Welt zu verbreiten. Eure Politiker sind
alle in unserer Hand und wir können sie wie Marionetten zwischen
Briefkastenfirmen hin- und hertanzen lassen. Notfalls schicken wir Euch Trump.
Verhaltet Euch ruhig, protestiert nicht gegen das Unrecht, dann könnt ihr
glimpflich davon kommen. Und wenn Ihr Frust habt, dann lasst Euren gesamten
Frust an den Muslimen und den Islam aus. Wir liefern Euch die notwenigen
„Expertisen“.
Diese Art der verbreiteten Hoffnungslosigkeit findet ihren Widerhall nicht nur
in dem Krieg der Westlichen Welt gegen den Islam und die Muslime. Das allein
reicht nicht. Auch muss alt gegen jung, Mann gegen Frau, Migranten gegen
Einheimische, Flüchtlinge gegen Arbeitslose, kurz, jeder gegen jeden kämpfen.
Neue Parteien werden aufgebaut und finanziert, die alle das System noch mehr
spalten und noch schwächer gestalten sollen. Wichtig und gemeinsam bei allen
Methoden ist, dass die Hoffnungslosigkeit wächst. Imam Chamene’i sagt dazu in
seinem zweiten Brief: „Ich hoffe, dass Ihr heute oder morgen diese von List und
Heimtücke verunreinigte Denkart ändert, deren Kunst darin besteht, langfristige
Ziele zu verheimlichen und hinterhältige Absichten zu beschönigen.“ [6] Das
langfristige Ziel ist die Sicherung der Herrschaft der Herrschenden. Und sie
können immer mehr Waffen auf immer mehr Zivilisten richten. Sie können immer
mehr Hunger in der Welt verbreiten, obwohl wir über hinreichend Mittel
verfügen, alle Menschen zu versorgen. Sie können alle Menschen gegeneinander
aufhetzen und keine Macht scheint in der Lage dieses Machtmonopol der
Verbrecher zu durchbrechen. Allein im Bundestag sitzen zahlreiche Abgeordnete,
die bei einem halbwegs gerechteren Weltsystem den Rest ihres Lebens im
Gefängnis verbringen müssten, weil sie durch ihre Waffenverkäufe an der
Ermordung so vieler unschuldiger Frauen und Kinder beteiligt sind. Doch die
führenden Köpfe fürchten so etwas nicht! Sie sind in ihrem eigenen Leben
bezüglich der Ideale der Menschlichkeit genau so hoffnungslos wie das Volk, das
sie betrügen. Sie sind selbst hoffnungslos bezüglich der Ideale und nennen das
Realpolitik. Sie fürchten sich vor allem und jedem, nur nicht davor, dass sie
eines Tages entlarvt werden könnten, denn ihre Hoffnungslosigkeit hat ihren
Idealismus zerfressen. Sie glauben an kein Ideal!
Der wahre Mensch aber ist ein Idealist voller Hoffnung. Er fürchtet sich vor
nichts! „Fürchtet euch nicht“, sagen die Engel im Lukasevangelium [7]. Und im
Mathäusevangelium steht: „Fürchtet euch nicht vor denen, die den Leib töten,
und die Seele nicht töten können; fürchtet euch aber vielmehr vor dem, der Leib
und Seele verderben kann in der Hölle“ [8]. „Fürchtet euch nicht und seid nicht
traurig“, heißt es auch im Heiligen Qur’an [9]. Derjenige, der sich nicht
fürchtet, ist voller Hoffnung auf die Zukunft. Die irdische Welt scheint einem
diese Hoffnung zu nehmen. Kaum jemand wagt es noch die Hoffnung zu haben, die
zionistische Unterdrückung könnte irgendwann ein Ende nehmen und die westlichen
Politiker, die diese unaufhörliche Unterdrückung getragen haben, würden eines
Tages dafür Rechenschaft ablegen müssen. Aber es gibt jene Hoffnung und es gibt
den Flaggenträger jener Hoffnung: Es ist Imam Chamene’i, der der Hoffnung
Ausdruck verleiht, dass diese Welt sich eines Tages zum Besseren wenden wird.
Er tut das, indem er die wahre Befreiungstheologie der Lehre bezüglich des
erwarteten Erlösers lehrt und vorlebt. Die meisten Juden und Christen rechnen
nicht mehr mit dem baldigen Erscheinen des Erlösers. Imam Chamene’i lebt diese
Hoffnung in allen seinen Reden! Diese von ihm verbreitete Hoffnung der
erwarteten Erlösung und der Erreichbarkeit von Menschlichkeit macht ihm zum
Hauptfeind aller, die davon leben, dass die Menschen hoffnungslos werden. Wer
angesichts der aktuellen Weltlage nicht in der Lage ist den Moses seiner Zeit
direkt zu erkennen, der schaue darauf, wen der Pharao der Zeit bekämpft und
sich dabei verschluckt. Und jeder Mensch wird eines Tages von seiner eigenen
Seele darüber befragt werden, warum er die Heiligkeit seiner Zeit allein
gelassen hat, wo sie doch so klar erkennbar war. Wohl denen, die sich nicht
aufhalten lassen, die friedliche Botschaft der Wahrheit zu verbreiten.
[1] https://www.youtube.com/watch?v=H1Q40_SxmTU
[2] http://www.khamenei.de/imam_d/diverse/videos.htm
[3] https://www.youtube.com/watch?v=U46bbmFaq74
[4] http://www.offenkundiges.de/wp-content/u...mamchamenei.pdf
[5] Heiliger Qur’an 26:49
[6] http://www.schia-blog.de/wp-content/uplo...hirmversion.pdf
[7] Lukas 2:10
[8] Matthaeus 10:28
[9] Heiliger Qur’an 41:30