Warum lieben die USA den Krieg?
ParsToday - Der ehemalige und inzwischen verstorbene US-Präsident Jimmy Carter sagte bei einem Telefonat mit Donald Trump: „Die USA sind das kriegsfreudigste Land der Welt“.
Wenn es um Krieg und militärische Interventionen geht, fällt immer wieder der Name eines Landes: USA. Ein Land, das in seiner 248-jährigen Geschichte 232 Jahre Krieg geführt hat. Das bedeutet, dass nur 6 Prozent der US-Geschichte ohne Krieg verliefen.
Aber warum? Warum ist dieses Land ständig in direkte Kriege, verdeckte Putsche und internationale Krisen verwickelt? Ist dies nur ein historisches Ereignis oder Teil der Struktur und des Wesens des amerikanischen Überlebens?
Die USA sind „kriegssüchtig“
Laut ParsToday bezeichnete ein Sprecher des chinesischen Verteidigungsministeriums die USA einmal als „kriegssüchtig“ und sagte, das Land sei die größte Bedrohung für die globale Sicherheit.
Wenn wir einen Blick in die Geschichte werfen, ist diese Behauptung vielleicht gar nicht so weit von der Wahrheit entfernt. Die Statistik zeigt, dass die Vereinigten Staaten seit dem Amerikanischen Unabhängigkeitskrieg 1775 bis heute immer wieder mit Besatzung, Putsch oder Krieg zu tun hatten.
Expansionskriege: Eroberung mexikanischer Gebiete (1846-1848) und Massaker an den amerikanischen Ureinwohnern (bis 1890)
Weltkriege: Eintritt in den Ersten Weltkrieg (1917) und Atombombenabwürfe auf Hiroshima und Nagasaki im Zweiten Weltkrieg (1945)
Der Kalte Krieg: Interventionen in Korea, Vietnam und der Staatsstreich in Iran 1953
Das 21. Jahrhundert und der Krieg gegen muslimische Gesellschaften: Die Besetzung Afghanistans und des Irak, der Krieg in Libyen, die Drohnenangriffe im Jemen und in Somalia und zuletzt der Krieg in der Ukraine
Kriege und Putsche: Kriege, die die USA während der oben genannten Ereignisse gegen andere Länder geführt haben, wie die Invasionen in Kambodscha und Lateinamerika
Doch warum führen die USA so viele Kriege?
Ökonomische Studien zeigen, dass die USA nicht Krieg führen, um „Sicherheit“ zu schaffen, sondern um
wirtschaftlichen Profit zu machen, ihren politischen Einfluss auszuweiten und Waffen zu verkaufen.
- Die US-Rüstungsindustrie ist ein Wirtschaftsgigant
- Es ist interessant zu wissen, dass die Waffenverkäufe der USA allein im Jahr 2003, 238 Milliarden Dollar betrugen
- 51 Prozent aller Waffenverkäufe weltweit gehen auf das Konto von US-Firmen
- Kontrolle von Ressourcen, geopolitischen Räumen und Korridoren als weiteres Kriegsmotiv
- Diebstahl des Öls aus dem Nahen Osten, Waffenmärkte und die Errichtung dauerhafter Stützpunkte in strategisch wichtigen Gebieten und Wasserstraßen
- Die USA haben heute Militärstützpunkte in mehr als 80 Ländern der Welt.
- Durchsetzung eines Wertesystems des kulturellen Kapitalismus
Selbst US-Politiker haben diese Tatsache anerkannt. Der ehemalige und inzwischen verstorbene US-Präsident Jimmy Carter sagte in einem Telefongespräch mit Trump "Die USA sind das kriegerischste Land der Welt, weil sie immer versucht haben, ihre Werte anderen mit Gewalt aufzuzwingen."
Wird dieser Appetit anhalten?
Es gibt Anzeichen dafür, dass sich dieser Trend fortsetzen wird.
- Bedrohung Kanadas mit Anschluss an US-Territorium
- Forderung nach Rücknahme der Kontrolle des Panamakanals
- Erneutes Angebot, Grönland zu kaufen!
Natürlich ist der Zeitpunkt dieser Konflikte noch nicht klar und es scheint, dass sie derzeit psychologisch geplant werden. Dies sind nur einige Beispiele für die expansionistische Politik der USA gegenüber ihren Nachbarn.
Fazit
Krieg ist Teil der politischen und wirtschaftlichen DNA der USA. Die USA brauchen keinen Frieden, weil sie durch Kriege reich werden.
Aber kann dieser Weg ewig fortgesetzt werden? Oder wird sich die Welt dieser kriegstreiberischen Politik widersetzen? Werden die USA jemals dem Krieg abschwören?