Myanmar und Thailand verhängen nach Erdbeben Ausnahmezustand
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Die Junta-Führung in Myanmar hat die internationale Gemeinschaft um humanitäre Hilfe für das von einem verheerenden Erdbeben heimgesuchte Land gebeten.
(last modified 2025-03-28T11:12:00+00:00 )
Mrz 28, 2025 12:12 Europe/Berlin
  • Myanmar und Thailand verhängen nach Erdbeben Ausnahmezustand

Die Junta-Führung in Myanmar hat die internationale Gemeinschaft um humanitäre Hilfe für das von einem verheerenden Erdbeben heimgesuchte Land gebeten.

Ein Beben der Stärke 7,7 auf der Richterskala hatte das südostasiatische Land am Freitag erschüttert, woraufhin die Militärführung in mehreren Regionen den Ausnahmezustand verhängte.

Es gab Berichte über Vermisste, beschädigte Gebäude und Verletzte, darunter auch Tote.

Die Junta erklärte, dass der Ausnahmezustand in den am stärksten betroffenen Regionen Sagaing, Mandalay, Naypyidaw, Magway, dem nordöstlichen Shan-Staat und Bago in Kraft sei.

In einem Krankenhaus in Naypyidaw erklärte Junta-Sprecher Zaw Min Tun Reportern im Medical Center, wie dringend Hilfe benötigt werde. „Wir wollen, dass die internationale Gemeinschaft so schnell wie möglich humanitäre Hilfe leistet“.

Die Zahl der Opfer ist noch nicht bekannt, aber die Tatsache, dass die isolierte Militärregierung um Hilfe bittet - was sie nach Naturkatastrophen selten tut - lässt vermuten, dass es sich um viele Opfer handeln könnte.

Das starke Erdbeben erschütterte Myanmar um 11.50 Uhr (Ortszeit) in einer Tiefe von zehn Kilometern. Es war auch im benachbarten Thailand zu spüren.

In Bangkok strömten die Menschen auf die Straßen, woraufhin die Behörden den Ausnahmezustand über die thailändische Hauptstadt verhängten.

Der thailändische Verteidigungsminister Phumtham Wechayachai sagte, nach dem Einsturz eines Hochhauses würden 90 Menschen vermisst, mehrere seien tot.