Feb 10, 2022 13:49 CET

Der Kampfsport blickt in den östlichen Ländern auf eine lange Vergangenheit zurück, die bis in die Antike hineinreicht.

Vor der Islamischen Revolution schenkte man dem Kampfsport keine besondere Beachtung im Iran. Doch nach dem Sieg erfuhren verschiedene Disziplinen des Kampfsportes eine Entfaltung und inzwischen ist Iran bei internationalen Kampfsportwettbewerben auf den siebten Platz nach Russland, China, Frankreich, Japan, Ukraine und Italien gelangt. Im Taekwondo verzeichneten die iranischen Sportler den meisten Erfolg. Bei den Olympischen Spielen 2000 gewann Taekwondo-Sportler Hadi Saei die Bronzemedaille. Es war die erste Olympiamedaille Irans im Kampfsport. 2004 konnte Hadi Saei die Goldmedaille der Olympiade für sich bestimmen, während Yusuf Karami sich die Bronzemedaille in dieser Kampfsportart holte. Als bei der darauffolgenden Olympiade im Jahre 2008 Hadi Saei wieder am besten abschnitt und die Goldmedaille für die iranische Olympiamannschaft erkämpfte, kam sein Name an die Spitze der ruhmreichsten iranischen Teilnehmer an der Olympiade und noch höher als der Gewichtsheber Hussein Rezazadeh und als der legendäre Freistilringer Gholamresa Tachti zu stehen.

 

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