Bayerns Wirtschaftsministerin reist in den Iran
Bayern (Süddeutsche.de/ParsToday) - Die bayerische Wirtschaftsministerin, Ilse Aigner, wird Anfang September an der Spitze einer 50-köpfigen Delegation aus dem Freistaat nach Teheran reisen.
Im Iran herrsche großer Nachholbedarf, sagt Aigner: Das biete "gerade für unseren bayerischen Mittelstand viele Exportchancen, die wir nutzen wollen".
Der Schwerpunkt ihrer dreitägigen Reise liegt bei Finanzierungsfragen und Maschinenbau. Es gehe etwa darum, Probleme im Zahlungsverkehr zu lösen, fügte sie hinzu. Neben Gesprächen mit Bankenvertretern sind auch Termine mit dem Industrieminister und dem Chef der Organisation für industrielle Entwicklung Irans, IDRO , zur Vertiefung der Geschäftsbeziehungen angesetzt.
Der Iran mit einem Handelsvolumen von mehr als 220 Millionen Euro zählt zu den wichtigsten Partnern Bayerns im Nahen Osten.