Araghchi: Bei den Verhandlungen müssen die Rechte des iranischen Volkes durchgesetzt werden
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Der iranische Außenminister Abbas Araghchi
ParsToday– Der iranische Außenminister erklärte, er sei im Rahmen der Fortsetzung der engen Konsultationen zwischen Teheran und Moskau zu regionalen und internationalen Fragen sowie zum Ausbau der bilateralen Beziehungen nach Russland gereist, um sich mit hochrangigen russischen Regierungsvertretern zu treffen.
Am frühen Montagmorgen traf er in St. Petersburg ein, um mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin zu sprechen. Laut ParsToday unter Berufung auf die Nachrichtenagentur IRNA sagte Abbas Araghchi bei seiner Ankunft am internationalen Flughafen Pulkovo in St. Petersburg: „Das heutige Treffen ist eine geeignete Gelegenheit, um über die Entwicklungen im Krieg zu sprechen. Ich bin überzeugt, dass diese Konsultationen und die Abstimmung zwischen unseren beiden Ländern in dieser Angelegenheit von besonderer Bedeutung sein werden.“
Bezüglich des Zwecks und der Ergebnisse seiner beiden Reisen nach Pakistan und Oman in den letzten drei Tagen erklärte der iranische Außenminister: „Da Pakistan eine wichtige Rolle als Vermittler in den Verhandlungen zwischen Iran und den USA spielt, war es notwendig, bei den Gesprächen mit den Vertretern dieses Landes den aktuellen Stand zu überprüfen.“
Araghchi fügte hinzu: „Die bisherigen Verhandlungen haben trotz erzielter Fortschritte ihre Ziele nicht erreicht. Dies liegt an der Haltung der Amerikaner, ihren überhöhten Forderungen und falschen Ansätzen. Daher war es notwendig, den aktuellen Stand mit unseren Freunden in Pakistan zu beraten.“
Er erklärte weiter: „Die Reise nach Islamabad war sehr erfolgreich, es fanden gute Konsultationen statt und die bisherigen Ereignisse sowie die Bedingungen, unter denen die Verhandlungen fortgesetzt werden können, wurden überprüft.“
Der iranische Außenminister betonte: „Die Position der Islamischen Republik Iran in den Verhandlungen ist von großer Bedeutung. Wir müssen unbedingt die Rechte des iranischen Volkes nach 40 Tagen Widerstand durchsetzen und die Interessen des Landes sichern. Die Konsultationen zwischen iranischen und omanischen Experten über die Straße von Hormus werden fortgesetzt.“
Er verwies auch auf seine Treffen mit hochrangigen omanischen Regierungsverantwortlichen während dieser Reise und fügte hinzu: „Die Islamische Republik Iran und Oman sind zwei Anrainerstaaten der Straße von Hormus. Es ist daher notwendig, dass sie miteinander in Konsultation treten – insbesondere, da die sichere Passage durch die Straße von Hormus zu einem wichtigen globalen Thema geworden ist.“