Irans Außenminister: Sicherheit ist nicht käuflich
Berlin(IRIB/ParsToday)- Laut dem iranischen Außenminister soll der Gedanke, "man könne durch Unruhestiftung in anderen Länder zu der Sicherheit im eigenen Land gelangen, beiseite geschoben werden.
In einer Rede bei der Jahressitzung des Europäischen Rats für Außenbeziehungen übte Mohammad-Dschawad Zarif Kritik an Äußerungen gewisser Akteure in der Nahostegion, die glauben, dass Sicherheit käuflich wäre und durch Unruhestiftung in anderen Ländern Sicherheit im eigenen Land erreichen könnten, und betonte, dieser Gedanke soll beideite gelegt werden, denn die Sicherheit ist nicht käuflich und kann auch nicht importiert werden.
Zarif wies darauf hin, dass die Nahostregion und Nordafrika struktuellen Problemen ausgesetzt sind, was die Geographie, Bevölkerung und den Reichtum in diesen Ländern angeht, und erklärte: Es ist den Ländern der vorgenannten Regionen nicht gelungen, die Bedürfnisse ihrer jeweiligen Gesellschaften zu befriedigen, was dort zum Extremismus geführt hat.
Er sagte dazu weiter: Der Hass, der sich durch Saudi-Arabien in der Nahostregion zu verbreiten begonnen hat, hat viele Ähnlichkeiten mit dem, was die IS-Terrormiliz verbreitet.
Zarif wies ferner daraufhin, dass die Europäische Union nicht auf Kosten anderer siegen kann, was auch der Iran gut kennt. Er fügte hinzu, die EU verfügt über gute Potenziale, um Konflikte in der Region des Persischen Golfes beizuelegen, deshalb soll sie sich mehr um die Aufnahme von Gesprächen in dieser Region bemühen.