Siemens reduziert Kooperation mit Russland
München (IRIB/ AFP) - Im Streit um die Lieferung von Gasturbinen von Siemens auf die Krim-Halbinsel fährt der deutsche Konzern seine Geschäfte mit Russland zurück.
Die Siemensverantwortlichen behaupteten, dass die Lieferung der Turbinen auf die Krim gegen die Russland-Sanktionen ist.
Siemens teilte mit, die Lieferung von Kraftwerksausrüstung an staatlich kontrollierte Firmen in Russland bis auf Weiteres zu stoppen. Außerdem will sich der Konzern von seiner Beteiligung an dem russischen Unternehmen Interautomatika trennen, das Steuerungs- und Kontrollsysteme für Kraftwerke anbietet. Zwei Siemens-Mitarbeiter, die in den Interautomatika-Aufsichtsrat entsandt wurden, würden ausgetauscht beziehungsweise lassen ihr Amt ruhen.
Nach der Annektion der Krim durch Russland sind die Beziehungen zwischen Moskau und dem Westen angespannt. Die westlichen Länder warfen Russland vor, die Separatisten zu unterstützen. Moskau wies aber den Vorwurf immer zurück.