Polnischer Ministerpräsident fordert Ausweitung der Kooperationen mit Deutschland
Warschau (IRINN) - Der Ministerpräsident von Polen Mateusz Morawiecki hat die Zusammenarbeit zwischen Berlin und Warschau im Rahmen der Europäischen Union gefordert.
Der polnische Premier betonte dies bei seinem Treffen mit der deutschen Bundeskanzlerin Angela Merkel am Dienstag in Warschau.
Morawiecki wies ferner auf den neuen Rahmen für die Finanz-, Industrie- und Sicherheitspolitik in Europa hin und betonte die Notwendigkeit einer engen Zusammenarbeit zwischen Polen und Deutschland in der Europäischen Union.
Bei den Gesprächen von Merkel und Morawiecki in Warschau wurden auch Themen wie die bilaterale Zusammenarbeit, Haushalt sowie die Flüchtlings- und Energiepolitik besprochen.
Merkel war zu einem eintägigen offiziellen Besuch nach Warschau gereist. Auf einer Pressekonferenz betonte die deutsche Bundeskanzlerin, Berlin sei um eine Vertiefung der Beziehungen zu den Nachbarländern bemüht.
Berlin wolle den Zusammenhalt und die gemeinsame Agenda mit den Nachbarländern, um sowohl den Ausbau der Beziehungen voranzutreiben wie auch nach vorn zu schreiten, sagte Merkel anschließend.
Die Bundeskanzlerin begrüßte außerdem die Gespräche der Europäischen Kommission zur Reform des polnischen Justizsystems und würdigte Polen zugleich für sein Eingeständnis, Flüchtlinge im Land aufzunehmen.
Auf ihrer ersten Reise nach ihrer Wiederwahl hatte Merkel Frankreich besucht, ihr zweiter Besuch führte sie nach Polen.