Iranische Wirtschaftsdelegation trifft Ex-Bundeskanzler Schröder
Berlin (IRIB/IRNA) - Der ehemalige deutsche Bundeskanzler Gerhard Schröder hat das Atomabkommen als wichtigen Schritt für die Wiederbelebung der engen Beziehungen zwischen Deutschland und Iran gewürdigt.
Eine iranische Industrie- und Wirtschaftsdelegation, die unter Leitung des Ministers für Industrie, Bergbau und Handel, Mohammad Reza Nematzadeh nach Deutschland gereist ist, nahm am Montagabend an einem von dem Nah- und Mittelost-Verein (NUMOV) veranstalteten Bankett teil. Dabei wies Schröder auf die Eröffnung des iranisch-europäischen Kooperationszentrums in Berlin hin, und sagte, dieses Zentrum sei die europäische Adresse für wichtige iranische Organisationen und Unternehmen und werde in Zukunft der Dreh- und Angelpunkt deutsch-iranischer Handelsbeziehungen sein.
Der frühere Bundeskanzler fuhr ferner fort: "Wir benötigen eine gemeinsame diplomatische Koordinierung und eine globale Zusammenarbeit, um die historischen Konflikte und Herausforderungen im Nahen und Mittleren Osten zu bewältigen."
In einem weiteren Teil seiner Rede sagte Schröder, dass ausländische Investitionen und wirtschaftlicher Austausch den gebildten Schichten eine gute berufliche Perspektive bieten, was eine Schlüsselbedeutung für die Region habe.
In Anwesenheit des iranischen Ministers für Industrie, Bergbau und Handel, Mohammad Reza Nematzadeh, wurde am Montag das Zentrum für iranisch-europäische Wirtschaftskooperationen in Berlin eröffnet.