Shiraz – eines der wichtigsten Zentren für Medizintourismus in Westasien
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ParsToday – Die Universität für Medizinische Wissenschaften Shiraz in der Provinz Fars in Iran hat durch den Abschluss eines Kooperationsabkommens mit Usbekistan sowie durch die Planung zur Ausweitung der Gespräche mit weiteren Nachbarstaaten bedeutende Schritte unternommen, um diese Stadt zu einem zentralen Knotenpunkt des Medizintourismus in Westasien zu entwickeln.
(last modified 2025-12-27T07:03:28+00:00 )
Dez 26, 2025 20:34 Europe/Berlin
  • Abdolkhalegh Keshavarzi, Vizepräsident für Verwaltungsentwicklung und Ressourcenmanagement der Universität für Medizinische Wissenschaften Shiraz
    Abdolkhalegh Keshavarzi, Vizepräsident für Verwaltungsentwicklung und Ressourcenmanagement der Universität für Medizinische Wissenschaften Shiraz

ParsToday – Die Universität für Medizinische Wissenschaften Shiraz in der Provinz Fars in Iran hat durch den Abschluss eines Kooperationsabkommens mit Usbekistan sowie durch die Planung zur Ausweitung der Gespräche mit weiteren Nachbarstaaten bedeutende Schritte unternommen, um diese Stadt zu einem zentralen Knotenpunkt des Medizintourismus in Westasien zu entwickeln.

Die Universität für Medizinische Wissenschaften Shiraz im Süden Irans beschleunigt im Rahmen eines langfristigen Programms und auf Grundlage ihrer wissenschaftlichen und medizinischen Kapazitäten den Prozess, Shiraz zu einem der führenden Zentren des Medizintourismus in Westasien zu machen. Wie ParsToday berichtet, ist diese strategische Ausrichtung darauf angelegt, internationale Patientinnen und Patienten anzuziehen und grenzüberschreitende Kooperationen im Gesundheitssektor auszubauen.

Abdolkhalegh Keshavarzi, Vizepräsident für Verwaltungsentwicklung und Ressourcenmanagement der Universität für Medizinische Wissenschaften Shiraz, erklärte im Gespräch mit einem IRNA-Korrespondenten, dass ein Kooperationsabkommen mit Usbekistan unterzeichnet worden sei und zugleich Anstrengungen unternommen würden, die wissenschaftliche und medizinische Zusammenarbeit mit weiteren Nachbarländern auszuweiten. Ziel sei es, durch die Einrichtung gemeinsamer Büros und die Erleichterung des Einsatzes von Fachkräften mehr Patientinnen und Patienten für eine Behandlung in Shiraz zu gewinnen.

Keshavarzi betonte, dass zwischen dem Präsidenten der Universität und den zuständigen Verantwortlichen in Usbekistan ein solides und konstruktives Abkommen geschlossen worden sei.

Ausweitung der regionalen Zusammenarbeit im Medizintourismus

Weiter erklärte Keshavarzi, dass die Universität für Medizinische Wissenschaften Shiraz im Bereich des Medizintourismus Gespräche mit Usbekistan, Tadschikistan sowie mit Oman, Katar und weiteren Ländern der Region aufnehmen wolle. Geplant sei die Gründung gemeinsamer Büros mit diesen Staaten. Zudem sei im Tourismusausschuss beschlossen worden, dass Professoren und Fachärzte der Universität für medizinische Konsultationen in diese Länder entsandt werden können.

Der Vizepräsident stellte jedoch klar, dass der Schwerpunkt weiterhin darauf liege, Patientinnen und Patienten in Iran zu behandeln und nicht darauf, dass iranische Ärzte operative oder therapeutische Eingriffe dauerhaft in anderen Ländern durchführen.

Mit Blick auf Kooperationsmöglichkeiten mit Tadschikistan erklärte Keshavarzi, dass dort ein starkes Interesse an Shiraz bestehe und diese Chance nicht ungenutzt bleiben dürfe. Zudem wies er darauf hin, dass Irak zu den Ländern mit der höchsten Zahl an Medizintouristen zähle und viele irakische Patientinnen und Patienten für ihre Behandlung gezielt nach Shiraz reisen.