Drei wichtige Punkte aus der Rede des Revolutionsführers zu den jüngsten Unruhen in Iran
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Revolutionsführer Ayatollah Ali Khamenei
ParsToday- Revolutionsführer Ayatollah Ali Khamenei hat am Samstag anlässlich des Jahrestages der Berufung des geehrten Propheten Mohammad -s.a.- (Mabath) vor Tausenden von Menschen aus verschiedenen Schichten gesprochen.
Die neuen Positionen des Revolutionsführers zu den jüngsten Unruhen unterstreichen einmal mehr die Rolle der USA bei dem Ausbruch der Unruhen und die Rolle des iranischen Volkes bei deren Beendigung. In diesem Artikel von ParsToday lesen Sie drei Punkte aus der Rede des Revolutionsführers:
Ayatollah Khamenei bezeichnet die jüngsten Unruhen als amerikanische Verschwörung
Der Revolutionsführer bezeichnete die jüngsten Unruhen als amerikanische Verschwörung und erklärte: „Das Ziel und die Politik der USA – und nicht nur des amtierenden Präsidenten – ist es Iran zu übernehmen und ihre militärische, politische und wirtschaftliche Vorherrschaft über das Land zurückzugewinnen, da ein Land wie Iran mit dieser Größe, Bevölkerung, Ressourcen und wissenschaftlichen und technologischen Fortschritten in einer so sensiblen geografischen Region für sie nicht akzeptabel ist.“
Revolutionsführer: „Wir betrachten den US-Präsidenten als schuldig“
Ayatollah Khamenei wies zudem darauf hin, dass die Einmischung der westlichen Länder in frühere Angelegenheiten und Unruhen oft auf der Ebene der Medienmitarbeiter und nicht-hochrangigen Politiker beschränkt war, und fügte hinzu: „Allerdings war die Besonderheit der jüngsten Unruhen, dass US-Präsident Donald Trump persönlich in innere Angelegenheiten Irans einmischte, sprach, drohte und ermutigte die Unruhestifter mit der Botschaft, voranzugehen, keine Angst zu haben und militärische Unterstützung zu erhalten.“
Der Revolutionsführer bezeichnete die Aussagen des US-Präsidenten, der die Unruhestifter und Mörder als das iranische Volk bezeichnete, als große Beschuldigung und sagte: „Der US-Präsident hat die Unruhestifter offen ermutigt und die USA und das zionistische Regime unterstützten sie geheim; daher betrachten wir den US-Präsidenten als schuldig sowohl wegen der Verluste und Schäden als auch wegen der Beschuldigung, die er dem iranischen Volk zufügte.“
Imam Khamenei: Das iranische Volk hat Verschwörung besiegt
Der Revolutionsführer würdigte den historischen 22. Dey-Fußmarsch und betonte, das iranische Volk habe die Verschwörung des Feindes abgewehrt. Es sei aber wichtig, das Wesen und die Ziele dieser Verschwörung und ihre „ausgebildeten“ und „eingestellten“ Akteure gut zu kennen.
Ayatollah Khamenei erklärte: "Mit Gottes Hilfe muss das iranische Volk, so wie es den Knoten der Verschwörung zerschlug, auch den Knoten des Verschwörers zerschneiden."