Araghchi: Indirekte Gespräche mit den USA waren guter Auftakt / Konsultationen in den Hauptstädten über Details
-
Seyed Abbas Araghchi, Außenminister der Islamischen Republik Iran und Steve Witkoff Sonderbeauftragter des US-Präsidenten
ParsToday – Der Außenminister der Islamischen Republik Iran beschrieb die indirekten Atomgespräche mit den USA in Oman als gut.
Laut einem Bericht von IRNA erläuterte Seyed Abbas Araghchi, Außenminister der Islamischen Republik Iran, am Freitag nach Abschluss der indirekten Atomgespräche mit den USA durch Omanische Vermittlung in Maskat die Ergebnisse dieser Gespräche und sagte: „Diese Gespräche waren ein guter Anfang, aber ihre Fortsetzung hängt von Konsultationen in den Hauptstädten und Entscheidungen über den weiteren Weg ab. “ Araghchi fügte hinzu: „Über die Fortsetzung der Gespräche herrschte weitgehend Einvernehmen, und es wurde vereinbart, diesen Prozess fortzusetzen; jedoch werden Zeitpunkt, Art und Weise und Datum hierfür in nachfolgenden Konsultationen und durch Badr al-Busaidi, den Außenminister Omans, erfolgen. “
Seyed Abbas Araghchi sagte vor anwesenden Journalisten in Maskat: „Heute hatten wir lange und intensive Gespräche. Es fanden mehrere Sitzungen statt, allerdings auf indirektem Wege. Badr al-Busaidi, Außenminister Omans, hat sich sehr bemüht, sowohl in Bezug auf Gastfreundschaft als auch bei der Übermittlung der Gespräche und Botschaften der beiden Seiten aneinander. “ Der Chef des iranischen diplomatischen Apparats betonte: „Unsere Bedenken wurden übermittelt und unsere Interessen, die Rechte, die das iranische Volk hat, und alles, was gesagt werden musste, wurden meiner Meinung nach in einer sehr guten Atmosphäre übermittelt, und gleichzeitig wurden auch die Standpunkte der Gegenseite gehört. “
Irans Misstrauen gegenüber den USA ist eine große Herausforderung für die Gespräche
Seyed Abbas Araghchi fuhr fort: „Wir befinden uns nun in einer Phase, in der wir nach acht turbulenten Monaten, in denen wir einen Krieg hinter uns gebracht haben, zunächst dieses vorherrschende Misstrauensklima überwinden müssen, um dann den Rahmen für einen neuen Dialog gestalten zu können, der die Interessen des iranischen Volkes gewährleisten kann. “
Gespräche mit den USA sind ausschließlich nuklear
Der iranische Außenminister verwies zudem darauf, dass das Thema der Gespräche zwischen Iran und USA ausschließlich nuklear sei, und sagte: „Heute haben wir eindeutig erklärt, dass die Voraussetzung für jeden Dialog der Verzicht auf Drohungen und Druck ist. “
Eine neue Runde indirekter Atomgespräche zwischen Iran und den USA unter Vorsitz von "Seyed Abbas Araghchi", dem iranischen Außenminister, und "Steve Witkoff", dem Sonderbeauftragten des US-Präsidenten, mit Vermittlung von Badr bin Hamad al-Busaidi, dem Außenminister Omans, fand am Freitag, dem 6. Februar, in Maskat statt. Laut diesem Bericht waren auch "Jared Kushner", der Schwiegersohn von "Donald Trump", dem US-Präsidenten, sowie "Brad Cooper", der Kommandeur von CENTCOM, bei diesen Gesprächen anwesend.
Unterdessen sagte Esmail Baghaei, Sprecher des Außenministeriums der Islamischen Republik Iran, mit Bezug auf die Durchführung dieser Gesprächsrunde zwischen Iran und den USA in Maskat: „Die Seiten vereinbarten, die Gespräche fortzusetzen. “ Baghaei schrieb in einem Beitrag im sozialen Netzwerk X: „Die Seiten erläuterten ihre jeweiligen Standpunkte und Forderungen und kamen überein, nach Konsultationen mit den Hauptstädten über die nächste Gesprächsrunde zu entscheiden. “