Peseschkian: Iran wird sich den Übergriffen der USA und Europas nicht beugen
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Massoud Peseschkian, Präsident der Islamischen Republik Iran
ParsToday – Der Präsident der Islamischen Republik Iran hat erklärt, die Welt müsse heute sehen, dass das iranische Volk in Millionenstärke im ganzen Land auf die Straße gegangen sei, um seine Revolution zu verteidigen, der Führung zu folgen und die Werte sowie das stolze Vaterland zu schützen.
Massoud Peseschkian, Präsident der Islamischen Republik Iran, äußerte sich am Mittwoch anlässlich des 47. Jahrestages des Sieges der Islamischen Revolution vor einer großen Versammlung von Teilnehmern der 22.-Bahman-Kundgebung auf dem Azadi-Platz in Teheran. Er sagte, das iranische Volk sei einst aufgestanden, um Gerechtigkeit zu verwirklichen und die Unabhängigkeit Irans zu sichern sowie der Welt zu zeigen, dass Iraner mit eigener Kraft, mit Entschlossenheit, Wissen und Kunst ihr Land aufbauen und Würde sowie Freiheit verwirklichen können.
Wie ParsToday berichtet, betonte der iranische Präsident, die USA und Europa hätten alle Anstrengungen unternommen, um die Islamische Revolution Irans zu lähmen, seien jedoch gescheitert. Man habe Iran einen achtjährigen Krieg aufgezwungen und Saddam unterstützt, um das Land zu zerschlagen, zu besetzen und in die Niederlage zu treiben. Doch die mutigen jungen Iraner hätten unter Einsatz ihres Lebens das Land, das System und die Revolution verteidigt.
Peseschkian erklärte weiter, in der Vergangenheit habe eine Gruppe im Namen Irans sämtliche Ressourcen des Landes geplündert und außer Landes gebracht und behaupte heute dennoch, fähig zur Führung des Staates zu sein. Die geehrten Märtyrer Irans hätten außer ihrem Leben kein anderes Kapital besessen – und auch dieses im Dienste des Vaterlandes und für den Stolz des Landes geopfert. Die Ermordung dieser Märtyrer sei ein deutlicher Beweis dafür, dass die Feinde gezielt jene ins Visier nähmen, die bereit seien, sich mit ihrem ganzen Sein für Iran einzusetzen.
Der Präsident hob zudem die Rolle regionaler und islamischer Staaten bei der Vereitelung feindlicher Pläne hervor. In zahlreichen Telefongesprächen hätten Verantwortliche und Staatsoberhäupter der Region ihre Besorgnis und ihre Positionen mitgeteilt. Peseschkian dankte den politischen Führungen und Präsidenten unter anderem aus der Türkei, Katar, den Vereinigten Arabischen Emiraten, Pakistan, Saudi-Arabien und Ägypten, die sich um Iran sorgten und sich für eine friedliche und diplomatische Lösung regionaler Fragen einsetzten, damit das israelische Regime und die USA ihre „verderblichen Pläne“ nicht umsetzen könnten.
Der iranische Präsident unterstrich: Iran werde sich den Übergriffen und überzogenen Forderungen der USA und Europas nicht beugen. Man strebe keine Atomwaffen an und sei zu Überprüfungen bereit. Zugleich führe Iran Gespräche mit den Staaten der Region, um Frieden und Stabilität zu fördern.
Abschließend erklärte Pezeshkian, die Region benötige keine Präsenz externer Mächte. Im Rahmen des Völkerrechts und der legitimen Rechte Irans sei man zu Gesprächen bereit, werde jedoch die vom Oberhaupt der Islamischen Revolution festgelegten roten Linien nicht überschreiten.