Baghaei: Aussagen des saudischen Außenministers waren einseitig und unfair
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ParsToday – Der Sprecher des iranischen Außenministeriums hat die Äußerungen des saudischen Außenministers als einseitig und unfair kritisiert.
(last modified 2026-03-20T10:55:10+00:00 )
Mrz 20, 2026 11:49 Europe/Berlin
  • Der Sprecher des iranischen Außenministeriums Esmail Baghaei
    Der Sprecher des iranischen Außenministeriums Esmail Baghaei

ParsToday – Der Sprecher des iranischen Außenministeriums hat die Äußerungen des saudischen Außenministers als einseitig und unfair kritisiert.

Wie ParsToday berichtet, erklärte Esmail Baghaei, dass kein Staat das Recht habe, sein Territorium oder seine Einrichtungen für militärische Aggressionen Dritter gegen ein anderes Land zur Verfügung zu stellen.

Er bezeichnete die Aussagen des saudischen Außenministers bei einem Treffen arabisch-islamischer Staaten als „unfair, einseitig und im Widerspruch zu einem verantwortungsvollen Umgang mit den regionalen Entwicklungen“.

Baghaei betonte, die Hauptursache der aktuellen Krise sei der aufgezwungene Krieg durch die USA und das zionistische Regime. Diese nutzten Militärbasen und Einrichtungen in der Region zur Planung, Durchführung und Unterstützung aggressiver Handlungen gegen Iran.

Unter Hinweis auf das legitime Recht Irans auf Selbstverteidigung erklärte er, dass gemäß der Charta der Vereinten Nationen und einschlägiger Resolutionen – darunter die Resolutionen 2625 und 3334 der UN-Generalversammlung – kein Staat berechtigt sei, sein Territorium für militärische Angriffe Dritter zur Verfügung zu stellen.

Abschließend verwies er auf vorliegende Belege dafür, dass die Feinde weiterhin Einrichtungen in der Region für Angriffe gegen Iran nutzen. Staaten, die US-Militärbasen beherbergen oder Unterstützung leisten, trügen internationale Verantwortung und würden als Komplizen der begangenen Verbrechen betrachtet.