Pezeshkian: Irans Interaktionspolitik basiert auf gegenseitigem Respekt
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ParsToday – Der Präsident Irans betonte die Notwendigkeit des Ausbaus politischer, wirtschaftlicher und kultureller Beziehungen zu Belarus und unterstrich, dass Irans Außenpolitik auf gegenseitigem Respekt beruht.
(last modified 2026-04-30T19:40:41+00:00 )
Apr 30, 2026 21:35 Europe/Berlin
  • Pezeshkian: Irans Interaktionspolitik basiert auf gegenseitigem Respekt
    Pezeshkian: Irans Interaktionspolitik basiert auf gegenseitigem Respekt

ParsToday – Der Präsident Irans betonte die Notwendigkeit des Ausbaus politischer, wirtschaftlicher und kultureller Beziehungen zu Belarus und unterstrich, dass Irans Außenpolitik auf gegenseitigem Respekt beruht.

Wie ParsToday berichtet, führten Präsident Masoud Pezeshkian und der belarussische Präsident Alexander Lukaschenko am Donnerstag ein Telefongespräch über die Vertiefung der bilateralen Beziehungen zwischen Teheran und Minsk sowie über aktuelle regionale und internationale Entwicklungen.

Pezeshkian informierte seinen Amtskollegen über den aktuellen Stand des Waffenstillstands sowie der Gespräche zwischen Iran und den USA in Islamabad und verwies zugleich auf die aggressiven Handlungen der USA und des zionistischen Regimes, die gegen die Vereinbarungen zum Waffenstillstand verstoßen.

Er betonte die Notwendigkeit, dass US-Vertreter ihre rhetorischen Drohungen einstellen und provokative Handlungen unterlassen, um Vertrauen aufzubauen, ernsthafte Verhandlungen zur endgültigen Beendigung des Krieges zu ermöglichen und negative Erfahrungen der Vergangenheit nicht zu wiederholen.

Zugleich unterstrich Pezeshkian die Bedeutung der Weiterentwicklung der politischen, wirtschaftlichen und kulturellen Beziehungen zu Belarus und erklärte, dass Iran eine aktive und ausgewogene Interaktionspolitik mit Staaten verfolge, die auf gegenseitigem Respekt und gemeinsamen Interessen basiere.

Der Präsident von Belarus erklärte seinerseits, dass sein Land die Beziehungen zur Islamischen Republik Iran als strategisch und im Ausbau befindlich betrachte.

Lukaschenko äußerte zudem Besorgnis über die zunehmenden Spannungen in Westasien und deren sicherheitspolitische und wirtschaftliche Auswirkungen und zeigte sich zuversichtlich, dass Differenzen durch Dialog gelöst werden können.

Er betonte, dass ohne gegenseitiges Vertrauen keine nachhaltigen Verhandlungsergebnisse erzielt werden könnten, und hob die Bedeutung vertrauensbildender Maßnahmen hervor.