Baghaei: Die USA beharren weiterhin auf der von Israel geprägten Sichtweise
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Der Sprecher des iranischen Außenministeriums Esmail Baghaei
ParsToday– Dem Sprecher des iranischen Außenministeriums zufolge beharren die USA weiterhin auf einer von Israel geprägten Sichtweise.
Auf einer Pressekonferenz zum Gespräch zwischen Trump und Netanjahu und deren Reaktionen auf den Vorschlag Irans sagte Esmail Baghaei laut ParsToday: „Alles, was wir gefordert haben, sind die legitimen Rechte Irans. Ist unsere Forderung nach Beendigung des Krieges, Stopp der Piraterie gegen iranische Schiffe, Freigabe der seit Jahren ungerecht blockierten iranischen Vermögenswerte, sichere Durchfahrt durch die Straße von Hormus und Gewährleistung der Sicherheit in der Region, einschließlich Nord-Libanon, überzogen? Wir haben großzügige Vorschläge gemacht – nicht nur für Iran, sondern für die gesamte Region. Leider beharren die USA weiterhin auf der von Israel geprägten Sichtweise.“
Baghaei äußerte sich auch zur Reise Trumps nach China: „Die Reise ist bilateral und geht die USA selbst an. China ist einer unserer strategischen Partner, mit dem wir in ständigem Kontakt stehen. Die Chinesen sind gut über unsere Positionen informiert und wissen, dass ein erzwungener Krieg gegen Iran kein vorübergehendes Thema ist, sondern Teil eines globalen Trends zur einseitigen Machtprojektion der USA. Die Stabilität Westasiens ist für China genauso wichtig wie für uns. Unsere chinesischen Freunde wissen, wie sie diese Gelegenheit sinnvoll nutzen können.“
Zum US-Vorwurf gegen den Iran sagte er: „Der Iran hat bewiesen, dass er eine verantwortungsbewusste Macht in der Region ist. Gleichzeitig sind wir gegen Aggressionen standhaft. Schauen Sie sich Irans Verhalten an: Haben wir Truppen entsandt? Wurden wir während Verhandlungen zweimal ermordet? Sie erwähnen US-Interventionen in der Region – allein die Präsenz der USA erzeugt einen Kreislauf der Gewalt.“