Militärberater des Revolutionsführers: „In der Diplomatie sind wir ernst, im Umgang mit Aggressoren noch ernster”
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Mohsen Rezaie, der Militärberater des Revolutionsführers
ParsToday- Mohsen Rezaie, der Militärberater des Revolutionsführers, sagte: „Die iranische Bevölkerung soll wissen, dass wir in Verhandlungen ernsthaft sind, doch die Feinde sollen wissen, dass wir bei der Verteidigung Irans noch entschlossener handeln werden.“
Wie ParsToday unter Berufung auf die Nachrichtenagentur ISNA berichtet, betonte Rezaie am Sonntagabend in der Fernsehsendung „Spezialgespräch“, der Angriff der USA auf Iran sei dumm und kriminell gewesen und habe die ganze Welt, von den USA über Europa bis nach Ostasien, betroffen. Der große Fehler der USA habe verheerende Auswirkungen auf die Weltwirtschaft gehabt und je länger die maritime Blockade andauere, desto größer seien die negativen globalen Folgen.
Er erinnerte daran, dass eine Blockade im militärischen Sinne als Kriegserklärung betrachtet wird. Ein einseitiger Waffenstillstand sei seitens des Feindes bereits zweimal verletzt worden, als versucht wurde, militärisch durch die Straße von Hormus zu passieren. Daher betrachte Iran das Vorgehen gegen die Blockade als sein Recht. Die Geduld Irans bedeute keine Zustimmung, so der Militärberater des Revolutionsführers.
Er riet der US-Armee, sich zurückzuziehen, bevor der Golf von Oman zum Grab ihrer Kriegsschiffe wird.
Rezaie betonte zudem, dass eine Blockade der Handels- und Öltankerwege nicht nur zu steigenden Spannungen auf dem Ölmarkt führen würde, sondern dass Länder wie China dies auch nicht tolerieren würden. Eine solche Blockade wäre daher für die Welt nachteilig und zum Scheitern verurteilt.
Er warnte außerdem vor den Positionen der Vereinigten Arabischen Emirate: „Die Vereinigten Arabischen Emiraten haben einen großen Fehler begangen, indem sie sich auf die Seite des israelischen Regimes gestellt haben. Iran hat den Weg zur Freundschaft nicht verschlossen, doch die Vereinigten Arabischen Emiraten müssen wissen, dass die Geduld Irans Grenzen hat. Sie sollten sich nicht in die Pläne des usurpierten israelischen Regimes verwickeln lassen, da Netanjahus Ziel darin besteht, die Vereinigten Arabischen Emirate in den Krieg hineinzuziehen, um Trump zu zeigen, dass er im Krieg gegen Iran nicht allein ist.“
Abschließend sagte Rezaie, dass Trump weder rechtlich noch politisch noch in der US-Bevölkerung – wie verschiedene Umfragen zeigen – irgendeine Legitimität besitze. So habe er beispielsweise keine Genehmigung des Kongresses für einen Krieg erhalten. Auch international habe er keine Unterstützung. Selbst die NATO und traditionelle US-Verbündete hätten nicht mit Trump kooperiert und anti-iranische Resolutionen fänden keine Zustimmung.