Gharibabadi: Iran misst den heuchlerischen Sanktionen Europas keinerlei Bedeutung bei
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Der iranische Außenminister für Rechts- und internationale Angelegenheiten Kazem Gharibabadi
ParsToday– Der iranische Außenminister für Rechts- und internationale Angelegenheiten sagte, dass Teheran den aus seiner Sicht heuchlerischen Sanktionen Europas keinerlei Bedeutung beimesse.
Laut ParsToday unter Berufung auf die Nachrichtenagentur Tasnim erklärte Kazem Gharibabadi am Montag, der EU-Rat habe in einem „trügerischen Schritt“ neue Sanktionen gegen einige iranische Personen und Institutionen im Zusammenhang mit der Straße von Hormus verhängt.
Er wies darauf hin, dass die EU-Mitgliedstaaten selbst zu den größten Verletzern der Rechte des iranischen Volkes gehören. Zudem habe die EU bewusst zur amerikanischen Seeblockade gegen Iran geschwiegen, obwohl diese als kriegerischer Akt betrachtet wird.
Der stellvertretende iranische Außenminister erklärte weiter, dass Iran kein Vertragsstaat des Seerechtsübereinkommens der Vereinten Nationen sei. Für die Straße von Hormus gelte aus iranischer Sicht das Prinzip der „unschädlichen Durchfahrt“ auf Grundlage des Völkergewohnheitsrechts, wobei die Sicherheits- und Schutzinteressen des Küstenstaates berücksichtigt würden.
Abschließend betonte Gharibabadi: „Iran misst dieser politischen und heuchlerischen Maßnahme Europas keinerlei Wert bei und wird seine Strategie zur Wahrung seiner Souveränität und zur Ausübung seiner Hoheitsrechte über die Straße von Hormus fortsetzen.“