Ehemaliger US-Kriegsminister: Iran hat im Krieg die Oberhand
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Mark Esper, der ehemalige US-Kriegsminister
ParsToday– Mark Esper, der ehemalige US-Kriegsminister, erklärte, Iran habe derzeit im Krieg die Oberhand. Die iranische Seite sei zuversichtlich, was ihre Verhandlungsposition und den Druckhebel betreffe, über den sie durch die Kontrolle der Straße von Hormus verfüge.
Esper sagte in einem Gespräch mit dem US-Sender ABC News, die neuen Bedingungen Irans für die Öffnung der Straße von Hormus und die Rückkehr des Schiffsverkehrs auf das Niveau vor dem Krieg zeigten, dass die iranische Seite zunehmend Vertrauen in ihre Verhandlungsposition und in den Druckhebel gewonnen habe, über den sie durch die Kontrolle der Straße von Hormus verfüge.
Er fügte hinzu: „Das zeigt, dass sie (die Iraner) glauben, die Oberhand zu haben, und dass sie davon ausgehen, den Krieg zu gewinnen. Und tatsächlich ist es auch so. Das ist die Situation, mit der wir derzeit konfrontiert sind.“
Esper erklärte außerdem, die neuen Bedingungen zeigten, dass Iran „selbstbewusster geworden“ sei und größeres Vertrauen in seine Stellung in der Welt gewonnen habe. Seiner Einschätzung nach demonstriere Teheran zugleich seine Stärke, unter anderem durch den Einsatz seiner Verbündeten in der Region.
In einem weiteren Teil seiner Äußerungen ging er auf die während des Krieges gegen Iran zurückgegangenen US-Munitionsbestände ein. Die Trump-Regierung versuche, die Auswirkungen dieser Engpässe durch eine Steigerung der Produktion zu begrenzen. Einige Waffensysteme benötigten jedoch viel Zeit für ihre Herstellung.