Qalibaf: Unser Finger liegt am Abzug
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Der Vorsitzende des iranischen Parlaments Mohammad Bagher Qalibaf
ParsToday – Der Vorsitzende des iranischen Parlaments erklärte in einer Botschaft an den Revolutionsführer, dass Verhandlungen für ihn ein Weg zur Durchsetzung der Rechte des iranischen Volkes seien. Er betonte, die Garantie für die Umsetzung der Absichtserklärung liege in der Stärke der Islamischen Republik Iran. Sollte der Gegner erneut überzogene Forderungen stellen, werde er mit einer entschlossenen Antwort konfrontiert werden.
Wie die Nachrichtenagentur der IRIB berichtet, lautet die Botschaft von Mohammad Bagher Qalibaf, dem Präsidenten des Islamischen Beratungsparlaments, an Seine Eminenz Ayatollah Seyyed Mojtaba Khamenei wie folgt:
Mit meinen Grüßen und meinem Beileid zum Jahrestag des Märtyrertodes des Herrn der Märtyrer.
Wir danken Eurer Eminenz für diese wegweisende und weise Botschaft. Sie hat noch deutlicher gemacht, dass wir mit der Finalisierung dieser Absichtserklärung erst am Beginn eines schwierigen und verschlungenen Weges stehen, auf dem wir die Rechte des iranischen Volkes und der Widerstandsfront gegenüber einem vertragsbrüchigen Gegner durchsetzen müssen. Diese Botschaft und die Erwartung, dass die in der Absichtserklärung festgelegten Bedingungen umgesetzt werden, haben unsere Möglichkeiten gestärkt, die amerikanischen Verpflichtungen einzufordern.
Wir werden diese Weisungen Eurer Eminenz zu unserem Leitprinzip machen und nicht zulassen, dass die Gegenseite durch Wortbruch oder Zwang die Rechte des iranischen Volkes und der Widerstandsfront verletzt.
Auf Grundlage der Lehren der Schule Imam Husseins und des Weges unseres Märtyrer-Imams bin ich davon überzeugt, dass die Front des Monotheismus niemals mit der Front des Unrechts Frieden schließen kann. Es ist die Pflicht von uns allen, dieser Front des Unrechts entgegenzutreten. In diesem Zusammenhang betrachten wir die Verhandlungen als eines der Kampffelder im Widerstand.
Unsere Garantie für die Umsetzung dieser Absichtserklärung sind nicht ihre Paragraphen, sondern unser eigenes Leben, das wir in den Händen tragen, sowie die Macht der Islamischen Republik Iran, deren Schlagkraft und Entschlossenheit der amerikanisch-zionistische Gegner im jüngsten Krieg unmittelbar erfahren hat.
Wie wir bereits in früheren Verhandlungsprozessen gezeigt haben, stehen wir fest zu den festgelegten Bedingungen und roten Linien und setzen uns entschlossen für die Interessen des iranischen Volkes ein.
Verhandlungen sind für uns ein Weg des Kampfes zur Durchsetzung der Rechte des iranischen Volkes. Sollte der Gegner erneut überzogene Forderungen stellen, haben wir bereits bewiesen, dass unser Finger am Abzug liegt und wir keinerlei Zögern kennen, dem Feind eine vernichtende Antwort zu erteilen – eine Antwort, deren Wirkung er im jüngsten Krieg bereits zu spüren bekam.
Abschließend danke ich Eurer Eminenz dafür, dass Sie den weiteren Weg dieses gefährlichen und komplexen Verhandlungsprozesses aufgezeigt haben. Ich hoffe, dass diese Botschaft alle Teile der Gesellschaft gegenüber dem Gegner vereint und zusammenschweißt, um die Umsetzung der in der Absichtserklärung festgelegten Bedingungen sicherzustellen.