Iranische Verhandlungsdelegation in der Schweiz eingetroffen
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ParsToday- Die iranische Verhandlungsdelegation unter der Leitung vom Parlamentspräsidenten Mohammad Bagher Ghalibaf ist am Samstagabend (Ortszeit) in der Schweiz eingetroffen, um die Umsetzung der Verpflichtungen der USA im Rahmen der Islamabad-Vereinbarung zu erörtern.
(last modified 2026-06-21T04:53:09+00:00 )
Jun 21, 2026 06:52 Europe/Berlin
  • Iranische Verhandlungsdelegation in der Schweiz eingetroffen
    Iranische Verhandlungsdelegation in der Schweiz eingetroffen

ParsToday- Die iranische Verhandlungsdelegation unter der Leitung vom Parlamentspräsidenten Mohammad Bagher Ghalibaf ist am Samstagabend (Ortszeit) in der Schweiz eingetroffen, um die Umsetzung der Verpflichtungen der USA im Rahmen der Islamabad-Vereinbarung zu erörtern.

Laut ParsToday unter Berufung auf die Nachrichtenagentur IRIB wird die iranische Delegation in den bevorstehenden Gesprächen die Umsetzung der in der Vereinbarung zwischen Iran und den USA festgelegten Verpflichtungen erörtern und deren konkrete Ausführung einfordern.

Der iranischen Delegation gehören an: Parlamentspräsident Mohammad Bagher Ghalibaf, Außenminister Abbas Araghchi, Stellvertretender Leiter des Sekretariats des Obersten Nationalen Sicherheitsrates für internationale Angelegenheiten Ali Bagheri Kani, Präsident der Zentralbank Abdolnasser Hemmati, Stellvertretender Ölminister und Leiter der National Iranian Oil Company Hamid Bord, Stellvertretender Außenminister für Rechts- und internationale Angelegenheiten Kazem Gharibabadi und der Sprecher des Außenministeriums Esmail Baghaei.

Vor der Abreise der Delegation betonte der Sprecher des Außenministeriums, dass diese Reise nicht den Beginn der zweiten Verhandlungsphase für ein endgültiges Abkommen darstelle. Das Hauptziel sei vielmehr, die Erfüllung der Verpflichtungen der Gegenseite einzufordern.

Baghaei erklärte: „Jede Vereinbarung und jedes Abkommen wird erst in der Umsetzungsphase auf die Probe gestellt. Angesichts der Erfahrungen mit Vertragsbrüchen der Gegenseite müssen wir bei der Umsetzung entschlossen und konsequent unsere Forderungen vertreten.“

Er fügte hinzu, dass die Aufnahme von Verhandlungen über ein endgültiges Abkommen von der Umsetzung der in den Artikeln 1, 4, 5, 10 und 11 der Vereinbarung festgelegten Verpflichtungen abhänge. Nach Auffassung Irans seien diese Verpflichtungen bislang nicht vollständig erfüllt worden.

Mit Blick auf die anhaltenden Angriffe Israels auf den Libanon sagte Baghaei, die USA seien verpflichtet gewesen, Israel zu einem Waffenstillstand zu bewegen.

Die Islamabad-Vereinbarung war zuvor elektronisch von den Präsidenten Irans und der USA unterzeichnet worden. Teheran hat wiederholt betont, dass ihre Umsetzung auf dem Grundsatz „Verpflichtung gegen Verpflichtung“ beruhe.

Gleichzeitig reisten der pakistanische Premierminister Shehbaz Sharif und der Oberbefehlshaber der pakistanischen Streitkräfte General Syed Asim Munir in die Schweiz, um an den technischen Gesprächen teilzunehmen.

Die technischen Verhandlungen zwischen der Islamischen Republik Iran und den USA sollen am Sonntag in der Schweiz unter Vermittlung Pakistans und Katars stattfinden.